
Die JVA Magdeburg
Lost-Place-Fototour durch 120 Jahre Gefängnisgeschichte
Mächtige Backsteinmauern, vergitterte Fenster, schwere Stahltüren, lange Zellenflure, Stachedraht und ein bedrückend schönes Lichtspiel in den riesigen Atrien: Die ehemalige JVA Magdeburg gehört zu den eindrucksvollsten Gefängnis-Lost-Places in Deutschland. Wer heute an dem monumentales Bauwerk entlangläuft, ahnt kaum, was sich hinter diesen Mauern verbirgt. Mehr als 120 Jahre Haftgeschichte. Kaiserzeit, Nationalsozialismus, sowjetische Besatzungszeit, DDR, Nachwendezeit. Und seit 2013: Stille. Jetzt öffnen sich die Tore für eine außergewöhnliche Fototour an einem Ort, der gleichermaßen fasziniert, erschüttert und fotografisch überwältigt.
Die JVA Magdeburg
Kaiserreich & Weimarer Republik
| 1892: | Beschluss zum Bau eines neuen Gefängnisses in Magdeburg |
| 1894: | Grundstückskauf Halberstädter Straße 131 |
| 1903: | Grundsteinlegung |
| 1905: | Am 2. April ist die feierliche Einweihung — Gefängnis gilt als hochmodern: Lazarett, Apotheke, elektrisches Licht |
| 1913: | Am 1. November wird das Polizeipräsidium Halberstädter Str. 2 (Nebengebäude) eröffnet |
| 1919: | Am 4. Februar wird das Gefängnis in den Wirren der Novemberrevolution gestürmt, Häftlinge befreit |
| 1921: | Zwei Häftlinge entkommen über Mauer der Lazarettabteilung |
| 1923: | Drei Häftlinge fliehen durch unterirdischen Tunnel |
Nationalsozialismus
| 1933: | Nach der NS-Machtergreifung im März: 340 Verhaftungen in Magdeburg in einem Monat |
| 1933: | Am 4. April ist das Polizeigefängnis vollständig belegt mit politischen Häftlingen; Notlager im Hof |
| 1933: | Am 9. Juni wird Ernst Reuter (SPD-OB, später Regierender Bürgermeister West-Berlin) verhaftet. Er kam in das KZ Lichtenburg |
| 1938: | Im Oktober gab es 135 Verhaftungen (Juden + Sinti/Roma). Sie kamen in die KZs Buchenwald und Sachsenhausen |
| 1938: | In der Kristallnacht vom 9. zum 10. November werden ca. 120 Magdeburger Juden verhaftet, darunter Rabbiner Dr. Georg Wilde (11 Tage Buchenwald; Wilde schreibt später „11 Days in Buchenwald“) |
| 1940: | Gefängnis offiziell als Zuchthaus designiert |
| 1943: | Extreme Überbelegung: über 1.400 Gefangene |
Sowjetische Besatzung
| 1945: | Im Mai besetzt Rote Armee Magdeburg |
| 1945: | Im Juli wird die JVA sowjetisches Militärgefängnis (NKWD-Befehl Nr. 00315); deutsche Soldaten und Zivilisten inhaftiert, in die Sowjetunion deportiert |
| 1949: | Im Mai erfolgt die Rückgabe an die deutsche Verwaltung (DDR-Strafvollzug) |
DDR-Zeit
| 1950: | Im Oktober richtet die Stasi (Abt. XIV) eine Untersuchungshaftanstalt im Komplex ein |
| 1953: | Beim Volksaufstand am 17. Juni versammeln sich bis zu 20.000 Menschen vor dem Gefängnis — Sturm auf den Komplex — sowjetische Panzer rücken an — Schüsse fallen — 3 Demonstranten getötet (darunter ein 16-jähriges Mädchen) — 3 Polizisten/Stasi getötet — 221 Häftlinge am Moritzplatz befreit |
| 1953: | Am 18. Juni werden Herbert Stauch und Alfred Dartsch durch sowjetisches Militärtribunal verurteilt und um 14:15 Uhr im Gefängnishof mit Genickschuss hingerichtet — Verbleib der Leichen bis heute unbekannt |
| 1953: | Im August wird Ernst Jennrich zu lebenslanger Haft verurteilt (später zum Tode umgewandelt) |
| 1954: | Am 20. März wird Ernst Jennrich durch Guillotine in Dresden hingerichtet |
| 1958: | Im Mai wird die Stasi-UHA in die Neustadt (Moritzplatz) verlegt; Sudenburg bleibt reguläres Strafgefängnis |
| 1988: | Belegung mit 245 Personen — höchster Stand seit 1953 |
Nach der Schließung
| 2013: | Am 1. September erfolgt die offizielle Schließung; letzte Häftlinge (ca. 200) werden in neue JVA Burg verlegt; 80 Mitarbeiter |
| 2015: | Vom 6. Juni bis zum 20. September findet das Kunstfestival „Die neue Sinnlichkeit“ statt: 250+ Künstler, 10 Galerien, ca. 30.000 Besucher |
| 2016: | „Abaton – Das Kreativquartier“ (KulturAnker e.V.) in den JVA-Werkstätten (bis 2017) |
| 2017: | Tatort-Dreh „Tollwut“ (Folge 1046, Dortmunder Team) — 23 Drehtage von Februar bis März |
| 2018: | Verkauf im September für 680.000 € (Gutachterwert: nur 90.000 €) |
| 2019: | Der Stadtrat berät am 15. August einen B-Plan für 103 Wohnungen |
| 2021: | Volksstimme am 24. März: Teilabriss + Neubau geplant, 10–12 Mio. €, Baubeginn Mitte 2022 |
| 2022: | Investor prüft im März ein Kulturzentrum als Alternative |
| 2024: | MdL Olaf Meister (Grüne) auf X im August: Landesregierung verzichtet auf Rückfallrecht. Der Orte ist jetzt offiziell ein Lost Place. |
Die JVA Magdeburg
Ein Gefängnis wie aus einem Film – nur echt
Als die Anlage am 2. April 1905 eingeweiht wurde, galt sie als Musterbeispiel moderner Justizarchitektur. Elektrisches Licht, eigenes Lazarett, eigene Apotheke – für die damalige Zeit war das Fortschritt pur.
Die Hafthäuser folgen dem Prinzip des Panoptikums, inspiriert vom Londoner Pentonville Prison: ein zentrales Atrium, offene Stahltreppen, vergitterte Galerien und Zellenflure, die sich sternförmig durch das Gebäude ziehen. Architektur, die Kontrolle sichtbar macht. Ein Ort, der gebaut wurde, damit man jeden sehen konnte, ohne selbst gesehen zu werden.
Für Fotografen ist genau diese Struktur ein Traum: dramatische Perspektiven, harte Linien, tiefe Fluchten, metallene Treppen, Lichtstreifen auf Beton und Backstein – ein Motiv nach dem anderen.
Ein Ort, der deutsche Geschichte atmet
Die ehemalige JVA Magdeburg ist nicht einfach nur ein verlassener Ort. Sie ist ein steinernes Zeugnis deutscher Geschichte.
In den Herbstnächten des Jahres 1938 wurden jüdische Männer aus Magdeburg in diesen Mauern zusammengetrieben – auf dem Weg nach Buchenwald. Unter ihnen war Rabbiner Dr. Georg Wilde, der mit 112 weiteren Männern in der Nacht des 10. November verhaftet wurde. Er überlebte elf Tage im Konzentrationslager und schrieb später seinen Bericht „11 Days in Buchenwald“. Viele andere kehrten nie zurück.
Nach 1945 übernahm die sowjetische Armee das Gefängnis. Deutsche Soldaten und Zivilisten wurden hier eingesperrt und in Lager der Sowjetunion deportiert. Tausende Magdeburger verschwanden auf diesem Weg. Viele überlebten die Lager nicht.
Auch in der DDR blieb das Gefängnis ein Ort politischer Gewalt. Am 17. Juni 1953 versammelten sich zwischen 15.000 und 20.000 Menschen vor den Mauern der Haftanstalt. Sie forderten freie Wahlen und wollten politische Gefangene befreien. Sowjetische Panzer rollten an, Maschinengewehrsalven wurden abgefeuert. Ein 16-jähriges Mädchen, das zufällig vorbeikam, starb in den Straßen von Sudenburg.
Am nächsten Tag, dem 18. Juni 1953, wurden Alfred Dartsch und Herbert Stauch im Hof dieses Gefängnisses mit einem Genickschuss hingerichtet. Dartsch war Maler, 42 Jahre alt. Stauch war Müller, 35 Jahre alt, und hatte als Delegierter der Demonstranten Forderungen übermitteln sollen. Ihr Verbleib ist bis heute unbekannt. Rehabilitiert wurden sie erst 1996.
Noch Jahrzehnte später saßen hier Menschen ein, die keine klassischen Verbrechen begangen hatten. Menschen, die einen Ausreiseantrag gestellt hatten. Menschen, deren Kontakte in den Westen plötzlich als „staatsfeindlich“ galten. Menschen, die sich weigerten, Verhörprotokolle zu unterschreiben. Familien wurden auseinandergerissen, Kinder blieben bei Großeltern zurück.
Von 1952 bis 1989 wurden allein in den Magdeburger Stasi-Einrichtungen 5.531 Menschen festgehalten. 1988 war die Belegung so hoch wie seit 1953 nicht mehr.
Diese Mauern sind keine Kulisse. Sie sind Erinnerung.
Der Charakter der JVA Magdeburg
Bei dieser Lost-Place-Fototour in Magdeburg erkundest du eine außergewöhnlich authentische Gefängnisanlage mit einer fotografischen Wucht, wie man sie nur selten findet. Die Hafthäuser beeindrucken mit zentralen Atrien, offenen Stahltreppen und mehrgeschossigen Galerien. Von hier führen lange Zellenflure in die einzelnen Trakte. Die schweren Stahltüren mit Gucklöchern sind noch vorhanden, ebenso zahlreiche Spuren des Gefängnisalltags: alte Betten, Kloschüsseln, Inschriften, vergitterte Fenster, kahle Wände und Räume, in denen die Zeit stehen geblieben ist.
In den Innenhöfen spürt man die Enge des Ortes besonders intensiv. Hohe Mauern, Stacheldraht, kahle Flächen, Freigangbereiche und strenge Geometrie – Motive, die in jeder Bildserie eine enorme Wirkung entfalten.
Auch die Funktionsbereiche der Anstalt sind fotografisch spannend: die Wäscherei mit großer Wäschemangel, das Küchengebäude, der Speisesaal, die Wache und weitere Räume, die vom Alltag hinter Gittern erzählen. Hier findest du Motive für Architektur, Reportage, Lost-Place-Fotografie, Fine-Art-Serien, Dokumentarfotografie, düstere Porträts und atmosphärische Detailaufnahmen.
Zustand und Räume
Die Gebäude der JVA sind für einen Lost Place in einem super guten Zustand. Die Zellen sind fast alle komplett leer. Auch in den Büros und Nebenräumen befindet sich nur wenig bis gar kein Inventar. Du fotografierst hier hauptsächlich Architektur und Motive mit bedrückender Enge.
Licht
Die Atrien und Gefängniszellen sind ziemlich dunkel. Besonders in den unteren Stockwerken benötigst du unbedingt ein Stativ. Eine Videolampe oder helles LED-Panel hilft dir leider nicht weiter, da die meisten Motive sehr weitläufig sind (Atrien, lange Flure, tiefe Fluchten). Die schlechten Lichtverhältnisse sind übrigens hervorragend dazu geeignet, um die bedrückende Atmosphäre des Ortes wiederzugeben. Du kannst hier wunderbar mit Gegenlicht spielen und das helle Licht, das von draußen durch die kleinen Fenster in die düsteren Zellen fällt, voll ins Motiv nehmen (überstrahlen). Unser Tipp: halte die Kamera auch mal schräg nach oben. So kommt sich der Betrachter klein vor und schaut aus der engen Dunkelheit nach oben in das helle Licht der Freiheit.
Objektive
Wir haben die Fotos an diesem Ort fast ausschließlich mit einem Weitwinkel-Objektiv (12-24mm) fotografiert. Ob im Atrium, Details an den Zellentüren, Lichtstreifen auf den Fluren, die Lost-Place-Atmosphäre in den Innenhöfen oder dokumentarische Serien über Spuren der Haftgeschichte – überall gibt es entweder beeindruckende Panoramen oder sehr enge Räume. Beides erfordert ein Weitwinkel-Objektiv.
Fotografieren ohne Zeitdruck
Da es bei dieser Fototour viele große und freie Flächen gibt (Atrien, Höfe, Turnhalle, lange Flure), wirst du immer mal wieder anderen Fotografen begegnen. Hier benötigst du etwas Geduld und vor Allem Zeit. Daher haben wir für diese Fototour auch 6 Stunden angesetzt.
Frei bewegen, frei entdecken
Du kannst dich auf dem Gelände selbstständig bewegen und die Gebäude in Ruhe erkunden. Keine klassische Führung. Keine geschlossene Gruppe, der du folgen musst. Kein hektisches Weitergehen, obwohl das Licht gerade perfekt ist. Du bekommst viel Zeit, Raum und angenehme Stille.
Ein Ort mit Filmgeschichte und Kunstspuren
Die ehemalige JVA Magdeburg hat längst auch Kreative und Filmschaffende angezogen. Tatort-Produzenten drehten hier 23 Tage lang, weil kaum ein anderes Gefängnis in Deutschland diese besondere Wirkung entfalten konnte. Auch über 250 Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland verbrachten bereits einen Sommer in diesen Räumen. Kein Wunder: Die Mischung aus Architektur, Geschichte, Verfall, Licht und Atmosphäre ist einzigartig.
Fotografiert jetzt – dieser Ort ist nicht für immer sicher
Die ehemalige JVA Magdeburg steht nicht unter Denkmalschutz. Ein Abriss oder eine grundlegende Veränderung ist rechtlich jederzeit möglich. Genau das macht diese Fototour so besonders: Niemand weiß, wie lange dieser Ort noch in dieser Form existiert. Jede Bildserie, die hier entsteht, kann ein letztes Dokument sein. Jede Aufnahme kann ein Stück Erinnerung bewahren. Wer diesen Ort fotografieren möchte, sollte nicht warten.
Fazit
Die JVA Magdeburg ist ein düsterer Ort, der Enge und Beklemmung ausstrahlt. Die Innenräume sind sehr dunkel und haben meistens eine sehr große Tiefe. Daher wirst du die Räume nur schwer mit Kunstlicht ausleuchten können. Da hilft nur ein Stativ oder das jonglieren mit hohen ISO-Zahlen. Bei dieser Tour fotografierst du hauptsächlich Architektur und große Fluchten. Unser Tipp: Lass dich von der Geschichte des Ortes inspirieren und transportiere deine Empfindungen durch Details, die das enge Gefängnis und die bedrückende Atmosphäre wiedergeben: die Riegel an den schweren Zellentüren, die Geländer im Atrium oder die Fenster, die das helle Gegenlicht der Freiheit in die dunklen Zellen lassen.


Was geht bei dieser Tour und was nicht?
Du kannst dich in den Gebäuden der JVA Magdeburg völlig frei bewegen und alles alleine intensiv erkunden und fotografieren. Es gibt keine geschlossenen Gruppen bei dieser Tour. Unsere Guides betreuen dich gerne, beantworten deine Fragen und zeigen dir individuell die schönsten Motive.
Model-Shooting
Auf Anfrage! Bei dieser Tour sind Foto-Shootings nur bedingt erlaubt. Bitte sage uns schon bei deiner Buchung Bescheid, wenn du gerne Shooten möchtest. Wir können dann dein Shooting gemeinsam mit dir planen. So werden unerwartete Situationen vor Ort vermieden. Und bitte plane dein Shooting so, dass du nicht allzu lange an einem Spot verweilst. Andere Teilnehmer möchten den Spot ja auch gerne fotografieren.
Akt-Shootings
Akt, Dessous, Bondage oder Cosplay sind bei dieser Tour leider nicht erlaubt.
Blitz- und Dauerlichtanlagen
Du kannst nicht an allen Motiven mit „Available Light“ shooten. Wenn du also mit Equipment arbeiten möchtest (Rotolights, Fotolampen, Softboxen, Diffusor, Beauty Dish´s, Reflektoren), sag uns bitte Bescheid. Wir planen das bei der Tour mit ein. So werden andere Teilnehmer beim Shooten nicht gestört.
Mit dem Auto auf das Gelände
Wir parken mit den Autos direkt vor dem Gefängnis. Du kannst also jederzeit an dein Auto.
Von der Seite der Eigentümer kannst du deine Drohne gerne einsetzen. Das ändert aber nichts daran, dass sich die JVA mitten in einem Wohngebiet befindet und von Bahnanlagen umringt ist. Hier sind Drohnen natürlich nicht erlaubt.
Kinder
Diese Fototour ist ab einem Alter von 16 Jahre. Jugendliche unter 18 müssen in Begleitung der Eltern kommen und zahlen den vollen Preis. Liebe Eltern, bitte achtet darauf, dass der Ort ein Leerstandsobjekt ist und somit viele Gefahren birgt. Bitte lasst eure Kinder nicht frei herumlaufen.
Begleitung
Bei dieser Fototour muss jeder Teilnehmer ein Ticket erwerben.
Hunde
Du kannst deinen Hund gerne mit zur Tour bringen. Aber bitte achte darauf, dass dein Hund nicht anderen Teilnehmern vor die Kamera läuft. Und bitte führe deinen Hund an der Leine. Und achte auch darauf, dass der Ort für Hunde nicht besonders geeignet sind. Es gibt viele spitze Gegenstände am Boden, rostige Stahlteile und Glas.


Vorbereitung
Wir treffen uns direkt vor Ort.
Die JVA befindet sich direkt in Magdeburg. Eine genaue Anfahrtsbeschreibung erhältst du nach der Buchung.
Ablauf:
Selbstständiges Erkunden, keine klassische Führung, keine geschlossene Gruppe.
Parkplätze befinden sich direkt vor der JVA.
Die Tour ist mit den Öffies gut zu erreichen, da sich die JVA in der Nähe des Hauptbahnhofes befindet. Der Fußweg vom Bahnhof zur JVA dauert ca. 30 Minuten.
Nach Buchung dieser Tour bekommst du folgende Dokumente zum download:
- Ein inspirierendes Moodboard
- Einen Lageplan mit Gebäudegrundrissen
- Hinweise zu den besten Fotospots
- Hotel-Empfehlungen
- Tipps für Ausflüge in Magdeburg und Umgebung
Alle Listen und Pläne erhältst du als PDF mit einem Download-Link.

Das solltest du alles mitnehmen. Hier eine kleine Checkliste:
- Festes Schuhwerk
- Warme Kleidung
- Robuste Kleidung, die auch Schmutz vertragen kann
- Taschenlampe
- Mücken- und Zeckenschutz im Sommer für die Außenbereiche
- Müllbeutel
- Mundschutz
- Feucht- und Desinfektionstücher für die Hände
- Verpflegung (Die Tour ist sehr lang)
Und hier noch ein paar Tipps zur Fotoausrüstung:
- Weitwinkelobjektiv, ideal ca. 12–24 mm, für Atrien, Galerien und Zellenflure
- Normal- bis leichtes Teleobjektiv, ca. 35–85 mm, für Stahltüren, Gucklöcher, Details und Porträts
- Stativ (Für Langzeitbelichtung & HDR-Aufnahmen)
- Microfasertuch zum Linsenreinigen (bei Regen & Staub)
- Voll geladene Akkus (oder Ersatzakku)
- Genug Speicherkarten
Wir empfehlen, alles gut am Körper verstaut und schnell Griffbereit zu haben. So musst du deinen Fotorucksack oder deine Fototasche nicht auf dem staubigen Boden absetzen. Slingbags, Sun-Sniper-Kameragurte und Brust- oder Bauchtaschen haben sich auf den Touren sehr gut bewährt.
Tipp: Bei Kälte halten die Akkus nicht so lange.
Tipp: In den Häusern ist es kühl und feucht (wärmer kleiden).
Die Instagram-Hashtags der Tour sind:
#go2know
#fototour
#go2knowfototour
#igersmeetgo2know
Über eine Markierung würden wir uns sehr freuen :
Vielen Dank 🙂
Hinweise
Bitte beachte, dass du die Fotografien, die du auf der Fototour aufnimmst nur für private Zwecke verwenden darfst. Kommerzielle Nutzungen sind leider nicht erlaubt. Eine kommerzielle Nutzung wäre, wenn mit dem Bild finanzielle Mittel erwirtschaftet werden (Verkauf digitaler Kopien, Prints, Poster, Postkarten, Bücher oder Auftragsarbeiten und Bilder für Stockfootage-Datenbanken), bzw. wirtschaftliche Vorgänge erleichtert werden (zum Beispiel Werbung, Presse & Medien oder verkaufsfördernde Darstellungen (Flyer, Plakate)). Eine öffentlichen Berichterstattung in der Presse ist nur mit einer vorher erteilten Genehmigung vom Eigentümer erlaubt.
Du darfst deine Fotografien aber in den sozialen Netzwerken posten, auf deiner Webseite zeigen oder auf Ausstellungen präsentieren.
Deine Sicherheit
Deine Sicherheit bei den Touren ist uns sehr wichtig. Daher wird jeder Ort von uns regelmäßig auf Gefahrenstellen überprüft. Sollten sich Gefahrenbereiche ergeben, werden diese von uns abgesperrt. Wir wählen die Absperrungen so, dass sie in deinem Foto möglichst nicht stören. Bitte respektiere diese abgesperrten Bereiche. Außer dieser abgesperrten Bereiche kannst du dich auf den Touren völlig frei bewegen.
Haftungsbeschränkung
Bei der Location dieser Tour handelt es sich um einen verlassenen Ort. Das Betreten des Geländes und der Gebäude ist außerhalb der genehmigten Fototouren und Führungen strengstens verboten. Während der Fototouren erfolgt das Betreten der Gelände und der Gebäude auf eigene Gefahr. Bei Unfällen oder Verletzungen übernimmt go2know und der Eigentümer der Gebäude keine Haftung. Eltern haften für ihre Kinder.
Risikoerklärung
Die Gelände und auch die Gebäude, die bei dieser Tour betreten werden, bergen Gefahren. Die Häuser waren als Leerstandsobjekt viele Jahre lang sich selbst überlassen. Im Boden können sich Löcher und andere Unebenheiten befinden. Stufen, Geländer und jedwedes Inventar entspricht nicht zwingend den heutigen Sicherheitsstandards öffentlich zugänglicher Gebäude. Am Boden verteilen sich teilweise Schuttteile, Glassplitter und einzelne scharfkantige Gegenstände. Einige Gebäudeteile und Bereiche in den Dächern sind marode und einsturzgefährdet. Die Treppengeländer können durchgerostet sein. Die hygienischen Bedingungen in den Häusern entsprechen nicht den üblichen Standards in sanierten Gebäuden. Daher verlangt das Begehen des Ortes erhöhte Aufmerksamkeit.
Alle Texte und Bilder in dieser Tour-Beschreibung entsprechen dem aktuellen Zustand vor Ort. Da es sich bei der Location um ein Leerstandsobjekt handelt, kann es aber sein, dass ich kurzfristig Änderungen ergeben. Wir aktualisieren in diesem Fall schnellst möglich unsere Angaben und Bilder oder informieren dich, falls die Änderungen deine gebuchte Tour einschränken.
Allgemeine Informationen
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