Das Kraftwerk Plessa

Eines der ältesten, noch im originalen Bauzustand erhaltenen Braunkohlekraftwerke Europas

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Das Kraftwerk Plessa

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Das Kraftwerk Plessa ist eine echte Perle unter den Lost Places, dessen riesige Hallen und expressionistische Architektur einzigartig sind. Die original erhaltenen Maschinenräume erzählen von der beeindruckenden Energiegeschichte in der Bergbauregion Lausitz. Zum Kraftwerk gehören sieben Gebäude, in denen ihr eine historische Schaltzentrale, eine verrostete Krokodillok, gigantische Kessel, eine große Turbine sowie alte Schalttafeln finden könnt. In den letzten Jahren wurde das Kraftwerk stark in Mitleidenschaft gezogen. Trotz des maroden Charakters sind die schönen Details dieses alten Industriedenkmals aber noch gut zu fotografieren.

Das Kraftwerk Plessa

1924: In der benachbarten Lausitzer Braunkohlengrube „Agnes“ wird die weltweit erste Abraumförderbrücke in Betrieb genommen.
1926: Der Elektrizitätsverband „Gröba“ beschließt den Bau eines modernen Braunkohlekraftwerks in Plessa.
1927: Nach nur einem Jahr Bauzeit geht das Kraftwerk Plessa in Betrieb (Ausgangsleistung: ca. 8 MW). Das Kraftwerk ist modular angelegt und kann schrittweise erweitert werden.
1942: Ausbau auf eine Gesamtleistung von 54 MW. Betrieb mit vier Turbinen und fünf Kesseln.
1945: Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird Turbine 4 durch sowjetische Besatzungstruppen demontiert und als Reparationsleistung abtransportiert.
1950: Umfangreiche Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeiten an der Anlage. Integration des Kraftwerks in das Gaskombinat „Schwarze Pumpe“, einen der größten Energiekonzerne der DDR.
1985: Das Kraftwerk Plessa wird wegen seiner architektonischen und historischen Bedeutung unter Denkmalschutz gestellt. Es zählt zu den ältesten Braunkohlekraftwerken Europas, die weitgehend im originalen Bauzustand erhalten sind.
1991: Nach der deutschen Wiedervereinigung wird das Gaskombinat „Schwarze Pumpe“ durch die Treuhand abgewickelt. Übertragung des Kraftwerks an die Gemeinde Plessa und die Hanseatische Aktiengesellschaft, um eine Weiternutzung zur Stromerzeugung zu prüfen.
1992: Das Kraftwerk wird endgültig vom Netz genommen und außer Betrieb gestellt. Das Projekt einer Weiterführung scheitert. Das Kraftwerk bleibt bis heute als bedeutendes Industriedenkmal der Lausitz erhalten. Gemeinsam mit der Brikettfabrik „Louise“ bildet es ein einzigartiges Ensemble ostdeutscher Industriekultur.

Das Kraftwerk Plessa

Das Kraftwerk Plessa zählt zu den bedeutendsten Originalbauten der ostdeutschen Industriekultur – und zu den beeindruckendsten Lost Places der Lausitz. Als das Werk 1927 nach nur einem Jahr Bauzeit in Betrieb ging, gehörte es zu den modernsten Braunkohlekraftwerken Europas. Seine Entstehung steht in direkter Verbindung zur weltweiten technischen Innovation der Lausitz: In der benachbarten Grube „Agnes“ wurde 1924 die erste Abraumförderbrücke der Welt eingesetzt und machte den Weg frei für den Bau eines zukunftsweisenden Kraftwerksstandorts.

Schon in der Planung modular gedacht, konnte die Leistung des Kraftwerks zwischen 1927 und 1942 von 8 MW auf stolze 54 MW wachsen. Bis zu vier Turbinen und fünf Kessel arbeiteten hier gleichzeitig und prägten über Jahrzehnte die Energiegewinnung der Region. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg blieb das Kraftwerk ein wichtiger Standort – trotz der Demontage einer Turbine durch die sowjetische Besatzungsmacht wurde die Anlage instand gesetzt und später Teil des Gaskombinats „Schwarze Pumpe“.

Mit der deutschen Wiedervereinigung endete die industrielle Nutzung: 1992 wurde das Kraftwerk endgültig vom Netz genommen. Bereits 1985 jedoch stellte man die gesamte Anlage wegen ihres hohen historischen Wertes unter Denkmalschutz. Die markante expressionistische Architektur erzählt bis heute von den goldenen Zeiten des Lausitzer Bergbaus und bildet gemeinsam mit der Brikettfabrik „Louise“ ein einzigartiges Ensemble seltener Industriebauten.

Auf unserer neuen Foto-Tour durch das Kraftwerk Plessa entdeckt ihr ein Denkmal, das trotz Vandalismus und Schrottdiebstahl nichts von seiner imposanten Wirkung verloren hat. Gewaltige Maschinenhallen, rostige Kessel, alte Schalttafeln, verwinkelte Nebengebäude und zahllose industrielle Details warten darauf, von euch fotografisch festgehalten zu werden. Die Mischung aus Authentizität, Geschichte und architektonischer Wucht macht diese Location zu einem Traum für Lost-Places-Fotografie.

Taucht mit uns ein in ein Stück Energiegeschichte, erlebt die Atmosphäre eines fast hundertjährigen Kraftwerks – und sichert euch jetzt euren Platz für diese exklusive Foto-Tour bei go2know.

Der Charakter des Kraftwerk Plessa

Die herausragenden Merkmale des Kraftwerks Plessa sind die pure Größe, die einzigartige expressionistische Architektur und die vielen, noch vorhandenen Industrieanlagen in den Häusern und Hallen. Es gibt eine große und weitere kleine Schaltzentralen, eine Industrie-Lok, ein Elektrizitätswerk und riesige Kesselanlagen.

Bei dieser Fototour fotografierst du also viel Architektur und Industriedetails. Durch die Marode Erscheinung ist der Ort ein „klassischer“ Lost Place mit einem eher düsteren Charakter. Die Bedienelemente der Turbine und in der Schaltwarte sowie die expressionistischen Architektur-Elemente, zeigen aber wunderbar die damalige Schönheit und Pracht des alten Kraftwerks.

Zustand
Wegen dem schon sehr langem Leerstand besonders haben die wunderschönen Industrieanlagen in den letzten Jahren ziemlich gelitten hat. Dennoch sind die vielen Details immer noch gut fotografierbar. Den aktuellen Stand kannst du in den Bildern dieser Tour-Ankündigung erkennen.

Licht
In den Hallen, im Kesselhaus, der Schaltwarte und Turbinenhalle ist es hell genug, um mit ISO-Werten zwischen 800 und 1.600 aus der Hand zu fotografieren. In den Nebengebäuden, an der Krokodillok, in den Kühltürmen und zwischen den Kesseln, benötigst du aber ein Stativ. Hier ist es wirklich dunkel. Wegen der Größe der dunklen Bereiche, werden auch Videolampen nicht alles ausleuchten.

Objektive
Für die gigantischen Kessel und für die Schaltwarte brauchst du ein Weitwinkel-Objektiv mit 12-24mm.
Für ein schönes Bokeh bei Detailaufnahmen empfehlen wir 50-85mm.

Fazit
Mit dieser Fototour besuchst du einen maroden Ort der aber nicht nur durch die Spuren des Vandalismus aus den letzten Jahren geprägt ist, sondern auch durch die Schönheit der noch vorhandenen Elemente besticht. Alte Schalttafeln, Bedienelemente und expressionistische Details sind ein Fest für deine Kamera. Alles in einem ist der Ort aber immer noch eine prachtvolle Perle der Industriekultur, deren Erhalt und Sicherung du mit dieser Fototour aktiv unterstützt.

Was geht bei dieser Tour und was nicht?

Du kannst dich in den Gebäuden und Hallen des Kraftwerkes völlig frei bewegen und alles alleine intensiv erkunden und fotografieren. Es gibt keine geschlossenen Gruppen bei dieser Tour. Unsere Guides betreuen dich gerne, beantworten deine Fragen und zeigen dir individuell die schönsten Motive.

Model-Shooting

Auf Anfrage! Bei dieser Tour sind Foto-Shootings nur bedingt erlaubt. Bitte sage uns schon bei deiner Buchung Bescheid, wenn du gerne Shooten möchtest. Wir können dann dein Shooting gemeinsam mit dir planen. So werden unerwartete Situationen vor Ort vermieden. Und bitte plane dein Shooting so, dass du nicht allzu lange an einem Spot verweilst. Andere Teilnehmer möchten den Spot ja auch gerne fotografieren.

Akt-Shootings

Akt, Dessous, Bondage oder Cosplay sind bei dieser Tour leider nicht erlaubt.

Blitz- und Dauerlichtanlagen

Du kannst nicht an allen Motiven mit „Available Light“ shooten. Wenn du also mit Equipment arbeiten möchtest (Rotolights, Fotolampen, Softboxen, Diffusor, Beauty Dish´s, Reflektoren), sag uns bitte Bescheid. Wir planen das bei der Tour mit ein. So werden andere Teilnehmer beim Shooten nicht gestört.

Mit dem Auto auf das Gelände

Wir parken mit den Autos direkt vor dem Kraftwerk. Du kannst also jederzeit an dein Auto.

Von der Seite der Eigentümer kannst du deine Drohne gerne einsetzen. Aber nur über dem Kraftwerk. Daneben sind Solarflächen, eine Bahnstrecke und Wohngebiete. Hier sind Drohnen natürlich nicht erlaubt.

Kinder

Diese Fototour ist ab einem Alter von 16 Jahre. Kinder und Jugendliche unter 18 müssen in Begleitung der Eltern kommen und zahlen den vollen Preis. Liebe Eltern, bitte achtet darauf, dass der Ort ein Leerstandsobjekt ist und somit viele Gefahren birgt. Bitte lasst eure Kinder nicht frei herumlaufen.

Begleitung

Bei dieser Fototour muss jeder Teilnehmer ein Ticket erwerben.

Hunde

Du kannst deinen Hund gerne mit zur Tour bringen. Aber bitte achte darauf, dass dein Hund nicht anderen Teilnehmern vor die Kamera läuft. Und bitte führe deinen Hund an der Leine. Und achte auch darauf, dass der Ort für Hunde nicht besonders geeignet sind. Es gibt viele spitze Gegenstände am Boden, rostige Stahlteile, Glas und Chemikalien. Auch gibt es viele Gitterroste, auf denen sich dein Hund sicher nur ungerne bewegen wird.

Vorbereitung

Wir treffen uns direkt vor Ort.
Das Kraftwerk befindet sich direkt in Plessa bei Elsterwerda. Eine genaue Anfahrtsbeschreibung erhältst du nach der Buchung.

Parkplätze befinden sich direkt vor dem Kraftwerk.

Die Tour ist mit den Öffies gut zu erreichen. Die Anfahrt dauert allerdings ein wenig. Von Berlin aus sin d es mehr, als 4 Stunden.

Nach Buchung dieser Tour bekommst du folgende Dokumente zum download:
  • Ein Moodboard zum inspirieren
  • Ein Gebäudegrundriss
  • Hotel-Empfehlungen
  • Tipps für Ausflüge in die Umgebung

Alle Listen und Pläne erhältst du als PDF mit einem Download-Link.

Das solltest du alles mitnehmen. Hier eine kleine Checkliste:
  • Festes Schuhwerk
  • Warme Kleidung
  • Robuste Kleidung, die auch Schmutz vertragen kann
  • Taschenlampe
  • Mücken- und Zeckenschutz im Sommer für die Außenbereiche
  • Videolampe (Für die Ausleuchtung der dunklen Bereiche)
  • Müllbeutel
  • Mundschutz
  • Feucht- und Desinfektionstücher für die Hände
  • Verpflegung (Die Tour ist sehr lang)
Und hier noch ein paar Tipps zur Fotoausrüstung:
  • In den Nebengebäuden ist es sehr dunkel.
  • Wir empfehlen Videolampen für helles Streulicht.
  • In den Hallen und in der Schaltwarte ist es aber hell.
  • Für die gigantischen Kessel und die Schaltwarte brauchst du ein Weitwinkel-Objektiv mit 12-24mm.
  • Für ein schönes Bokeh bei Detailaufnahmen empfehlen wir 50-85mm.
  • Stativ (Für Langzeitbelichtung & HDR-Aufnahmen)
  • Microfasertuch zum Linsenreinigen (bei Regen & Staub)
  • Voll geladene Akkus (oder Ersatzakku)
  • Genug Speicherkarten

Wir empfehlen, alles gut am Körper verstaut und schnell Griffbereit zu haben. So musst du deinen Fotorucksack oder deine Fototasche nicht auf dem staubigen Boden absetzen. Slingbags, Sun-Sniper-Kameragurte und Brust- oder Bauchtaschen haben sich auf den Touren sehr gut bewährt.

Tipp: Bei Kälte halten die Akkus nicht so lange.
Tipp: In den Häusern ist es kühl und feucht (wärmer kleiden).

Die Instagram-Hashtags der Tour sind:

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Über eine Markierung würden wir uns sehr freuen :

@go2know

Vielen Dank 🙂

Hinweise

Bitte beachte, dass du die Fotografien, die du auf der Fototour aufnimmst nur für private Zwecke verwenden darfst. Kommerzielle Nutzungen sind leider nicht erlaubt. Eine kommerzielle Nutzung wäre, wenn mit dem Bild finanzielle Mittel erwirtschaftet werden (Verkauf digitaler Kopien, Prints, Poster, Postkarten, Bücher oder Auftragsarbeiten und Bilder für Stockfootage-Datenbanken), bzw. wirtschaftliche Vorgänge erleichtert werden (zum Beispiel Werbung, Presse & Medien oder verkaufsfördernde Darstellungen (Flyer, Plakate)). Eine öffentlichen Berichterstattung in der Presse ist nur mit einer vorher erteilten Genehmigung vom Eigentümer erlaubt.

Du darfst deine Fotografien aber in den sozialen Netzwerken posten, auf deiner Webseite zeigen oder auf Ausstellungen präsentieren.

Deine Sicherheit

Deine Sicherheit bei den Touren ist uns sehr wichtig. Daher wird jeder Ort von uns regelmäßig auf Gefahrenstellen überprüft.  Sollten sich Gefahrenbereiche ergeben, werden diese von uns abgesperrt. Wir wählen die Absperrungen so, dass sie in deinem Foto möglichst nicht stören. Bitte respektiere diese abgesperrten Bereiche. Außer dieser abgesperrten Bereiche kannst du dich auf den Touren völlig frei bewegen.

Haftungsbeschränkung

Bei der Location dieser Tour handelt es sich um einen verlassenen Ort. Das Betreten des Geländes und der Gebäude ist außerhalb der genehmigten Fototouren und Führungen strengstens verboten. Während der Fototouren erfolgt das Betreten der Gelände und der Gebäude auf eigene Gefahr. Bei Unfällen oder Verletzungen übernimmt go2know und der Eigentümer der Gebäude keine Haftung. Eltern haften für ihre Kinder.

Risikoerklärung

Die Gelände und auch die Gebäude, die bei dieser Tour betreten werden, bergen Gefahren. Die Häuser waren als Leerstandsobjekt viele Jahre lang sich selbst überlassen. Im Boden können sich Löcher und andere Unebenheiten befinden. Stufen, Geländer und jedwedes Inventar entspricht nicht zwingend den heutigen Sicherheitsstandards öffentlich zugänglicher Gebäude. Am Boden verteilen sich teilweise Schuttteile, Glassplitter und einzelne scharfkantige Gegenstände. Einige Gebäudeteile und Bereiche in den Dächern sind marode und einsturzgefährdet. Die Treppengeländer können durchgerostet sein. Die hygienischen Bedingungen in den Häusern entsprechen nicht den üblichen Standards in sanierten Gebäuden. Daher verlangt das Begehen des Ortes erhöhte Aufmerksamkeit.

Alle Texte und Bilder in dieser Tour-Beschreibung entsprechen dem aktuellen Zustand vor Ort. Da es sich bei der Location um ein Leerstandsobjekt handelt, kann es aber sein, dass ich kurzfristig Änderungen ergeben. Wir aktualisieren in diesem Fall schnellst möglich unsere Angaben und Bilder oder informieren dich, falls die Änderungen deine gebuchte Tour einschränken.

Allgemeine Informationen

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Das Kraftwerk Plessa ist nicht weit von der alten Brikettfabrik und dem Wasserschloss am Pfad der 1000 Eichen entfernt. Alle Orte befinden sich noch in der Lausitz:

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