DDR-Sehenswuerdigkeiten-Berlin: Foto: Bernd Dittrich/unsplash

DDR in Berlin: 20 Orte für eine fotografische Reise in die Vergangenheit

Die DDR in Berlin ist nicht nur ein wichtiger Teil der Geschichte, sie ist ein fester Bestandteil der Identität Berlins. Das macht es so spannend, wenn wir uns uns auf die Spuren der DDR in Berlin und Mahnmale und Erinnerungen an die ehemalige Teilung der Stadt begeben. Manche dieser ehemaligen DDR-Orte und Sehenswürdigkeiten sind teils wie Zeitkapseln, um die Geschichte nachzuerleben, die uns in die Zeiten der ehemaligen Teilung versetzen.

An vielen Orten in Berlin kannst du auch heute noch eine fotografische Reise in die Vergangenheit der DDR in Berlin erleben.

Hier haben wir 20 geschichtsträchtige Ort für deine Spurensuche um die Zeit des geteilten Deutschlands und der DDR in Berlin zu erleben.

20 Orte auf den Spuren der DDR in Berlin

Welche DDR-Relikte findet man noch in Berlin? Das ist eine Frage, die wir auch auf unseren  Lost Places Fototour oft hören. Es gibt noch so viele Spuren der DDR in Berlin zu entdecken, dass es schwer ist, sie alle aufzulisten. Aber eines können wir Euch versichern: Sie sind überall, wenn man nur genau hinsieht.

Das Stasi-Haftkrankenhaus

Die Stasi, als innenpolitische Geheimpolizei und gewichtiger Eckpfeiler des Macht Apparates der DDR stellt für viele Geschichtsinteressierte ein besonderes Kapitel dar. Überall in Berlin findet man noch Gebäude, die direkt oder indirekt zum Machtgefüge der Stais gehörten – so beispielsweise das Stasi-Haftkrankenhaus. Ein Ort, der eine düstere Geschichte erzählt. Durch die Linse unserer Kamera haben wir die Chance diesen geschichtsträchtigen Ort neu zu entdecken.

Diese Fototour ins Stasi-Haftkrankenhaus ist derzeit leider nicht mehr im Programm, da die Bereiche im Haftkrankenhaus für den regulären Besuchervekehr vorbereitet werden. Wir arbeiten aber daran, für diese Bereiche noch einmal Termine für Special-Fototouren zu bekommen. Um diesen faszinierenden Ort nicht zu verpassen, melde dich auch gerne in unserem Lost Places-Newsletter an – mit regelmäßigen exklusiven Hidden-Tours.


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Berliner Mauer und East Side Gallery

Foto: Norbert Braun/unsplash

Die East Side Gallery ist ein erhalten gebliebener Abschnitt der Berliner Mauer, der heute als größte dauerhafte Open-Air-Galerie der Welt bekannt ist. Während der DDR-Zeit war die Mauer das greifbarste Symbol der Teilung Deutschlands und Europas. Heute ist es ein Ort des Gedenkens und der Kunst, der die Geschichte der DDR lebendig hält und Künstler aus aller Welt anzieht.

Und sollte er dir zu überlaufen und touristisch sein, dann gibt es so viele schöne Ideen, um Touristen-Hotspots kreativ zu fotografieren.

Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße

Foto: Markus Spiske/unsplash

Die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße steht für die vielen Leben, die an der Berliner Mauer verloren gingen. Es war während der DDR ein Ort der Teilung und des Leids. Heute ist die Gedenkstätte ein Ort der Erinnerung und des Lernens, mit originalen Teilen der Mauer, einer Ausstellung über die Geschichte der Mauer und zahlreichen Veranstaltungen, die zum Nachdenken anregen.

Mauermuseum Haus am Checkpoint Charlie

Das Mauermuseum Haus am Checkpoint Charlie ist ein historischer Ort, der die Geschichte des bekanntesten Grenzübergangs zwischen Ost- und West-Berlin während der DDR-Zeit erzählt. Heute bietet das Museum Ausstellungen und Artefakte, die die vielfältigen Aspekte der Mauergeschichte darstellen, einschließlich berühmter Fluchtversuche und das Leben an der Grenze. Es ist ein wichtiger Anlaufpunkt für Besucher, die die Teilung Berlins und die folgende Wiedervereinigung verstehen möchten.

DDR-Museum

Das DDR-Museum in Berlin gibt einen umfassenden Einblick in das Leben und die Kultur der Deutschen Demokratischen Republik. Es stellt eine breite Palette von Artefakten aus, die das Alltagsleben in der DDR widerspiegeln, von Haushaltsgegenständen und Mode bis hin zu Fahrzeugen und politischen Memorabilien. Heute dient es als unerlässliches Bildungszentrum für diejenigen, die die soziale Geschichte der DDR und ihre Auswirkungen auf das heutige Deutschland verstehen möchten.

Stasi-Museum

Das Stasi-Museum, untergebracht in der ehemaligen Zentrale der Staatssicherheit, bietet einen tiefen Einblick in die Strukturen, Methoden und die Geschichte der Stasi. Es veranschaulicht, wie die Stasi zur Unterdrückung der Bevölkerung in der DDR eingesetzt wurde und welche Auswirkungen dies auf die Gesellschaft hatte. Heute ist das Museum ein zentraler Ort für die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit und trägt dazu bei, die Bedeutung von Freiheit und Demokratie zu vermitteln.

Gedenkstätte Hohenschönhausen

Die Gedenkstätte Hohenschönhausen, ein ehemaliges Stasi-Gefängnis, ist ein bedeutsamer Ort der deutschen Geschichte. Während der DDR-Zeit wurden hier politische Gefangene inhaftiert und oft brutal behandelt. Heute bietet die Gedenkstätte Führungen und Ausstellungen an, um Besuchern die Geschichte der politischen Repression in der DDR und die Bedeutung der Menschenrechte zu vermitteln.

Tränenpalast am Bahnhof Friedrichstraße

Der Tränenpalast am Bahnhof Friedrichstraße war der Ort, an dem DDR-Bürger ihre Verwandten und Freunde verabschiedeten, die in den Westen reisten. Der Name „Tränenpalast“ ist eine Anspielung auf die emotionalen Abschiede, die hier stattfanden. Heute beherbergt das Gebäude eine Ausstellung, die die Geschichte der Teilung Berlins und die emotionalen Auswirkungen auf die Menschen veranschaulicht.

Gedenkstätte Günter Litfin

Die Gedenkstätte Günter Litfin, benannt nach dem ersten Maueropfer – erschossen am 24. August 1961, ist die Gedenkstätte Günter Litfin ein Erinnerungsort an die Opfer der Berliner Mauer. Sie befindet sich in einem ehemaligen DDR-Wachturm und ist ein eindrucksvolles Mahnmal für die Unfreiheit und Unterdrückung während der DDR-Zeit. Heute dient sie als lebendige Erinnerung und Bildungsstätte, die die Geschichte der Mauer und ihre tragischen Auswirkungen vermittelt.

Typ WBS 70 – Plattenbauten in Marzahn-Hellersdorf

Die Plattenbauten vom Typ WBS 70 in Marzahn-Hellersdorf sind ein markantes Zeugnis der Architektur und Wohnkultur der DDR. Sie zeugen von den städtebaulichen Konzepten und sozialen Idealen der DDR-Zeit. Heute sind sie ein Teil des städtischen Lebensraums Berlins und ein Anziehungspunkt für Architektur- und Geschichtsinteressierte.

Karl-Marx-Allee – Stalinallee

Die Karl-Marx-Allee (ehemalige Stalinallee) ist ein Paradebeispiel für die sozialistische Architektur und Stadtplanung der DDR. Sie wurde als monumentaler Boulevard gestaltet und diente als Schauplatz für Militärparaden und politische Kundgebungen. Heute ist sie ein markanter Teil des Berliner Stadtbilds und bietet ein lebendiges Beispiel für die Architektur und Ideologie der DDR-Zeit.

Notaufnahmelager Marienfelde

Das Notaufnahmelager Marienfelde war ein zentraler Durchgangspunkt für die über 1,35 Millionen Menschen, die zwischen 1949 und 1990 aus der DDR in die Bundesrepublik Deutschland flohen. Heute beherbergt es eine Ausstellung, die die Flucht- und Migrationsgeschichte während der deutschen Teilung dokumentiert und beleuchtet.

Fernsehturm am Alexanderplatz

Der Fernsehturm am Alexanderplatz, das höchste Bauwerk Deutschlands, war ein prominentes Symbol der DDR und ihrer technischen Leistungsfähigkeit. Heute ist er eine der beliebtesten Touristenattraktionen Berlins mit einem Aussichtspunkt und Restaurant, das eine spektakuläre Aussicht auf die Stadt bietet.

Palast der Republik

Der Palast der Republik (im Volksmund auch spöttisch „Erichs Lampenladen“ genannt) war das Haus der Volkskammer und ein wichtiges Kulturzentrum in der DDR. Heute ist nur noch die Fläche präsent und dient als Standort für das Humboldt Forum bzw. dem Wiederaufbau des Berliner Schlosses, eine Kultureinrichtung, die eine Brücke zwischen Geschichte und Gegenwart schlägt.

Volksbühne

Die Volksbühne war während der DDR-Zeit ein wichtiges Zentrum des Theaters und spielte eine entscheidende Rolle in der Kulturlandschaft der DDR. Heute bleibt sie ein bedeutendes Theater mit einem vielfältigen Programm, das sowohl klassische als auch zeitgenössische Stücke umfasst.

Sowjetisches Ehrenmal in Treptower Park

Das sowjetische Ehrenmal im Treptower Park ist ein beeindruckendes Denkmal, das an die sowjetischen Soldaten erinnert, die im Zweiten Weltkrieg starben. Es ist ein Ort des Gedenkens und der Anerkennung der Rolle der Sowjetunion in der Geschichte der DDR.

Alexanderplatz

Der Alexanderplatz war ein zentraler Platz der DDR und ist noch immer gesäumt von DDR-Architektur wie der Weltzeituhr. Heute ist er ein belebter Ort mit zahlreichen Geschäften, Restaurants und Sehenswürdigkeiten und bleibt ein zentrales Element des städtischen Lebens in Berlin.

Gedenkstätte Normannenstraße

Die Gedenkstätte Normannenstraße, die ehemalige Stasi-Zentrale, ist heute eine Gedenkstätte und ein Dokumentationszentrum, das die Tätigkeit der Stasi und ihre Auswirkungen auf das Leben der Menschen in der DDR beleuchtet.

Potsdamer Platz

Der Potsdamer Platz, einst ein Niemandsland zwischen Ost und West, ist heute ein Symbol für die Wiedervereinigung Berlins und Deutschlands. Es ist ein lebendiges Stadtviertel mit moderner Architektur, Geschäften und Restaurants, das die Dynamik des wiedervereinigten Berlins widerspiegelt.

Als besonderer Tipp: In einer kleinen Seitenstraße am Potsdamer Platz steht eines der letzten Relikte aus der DDR-Zeit: der Wachturm des Typs „BT 6“

Fluchttunnel Bernauer Straße

Der Fluchttunnel an der Bernauer Straße ist ein Zeugnis der verzweifelten Versuche vieler DDR-Bürger, in den Westen zu fliehen. Heute ist der Standort durch eine Gedenkstätte markiert, die die Fluchtgeschichten vermittelt und an die Gefahren und den Mut der Flüchtlinge erinnert.

Berlins verbotene Geisterbahnhöfe

Während der Teilung Berlins blieben einige U-Bahn-Stationen, die sich in Ost-Berlin befanden, aber von Linien bedient wurden, die hauptsächlich in West-Berlin verkehrten, ungenutzt und wurden zu „Geisterbahnhöfen“ – zugemauert, abgesperrt und verriegelt. Der leider viel zu früh verstorbene Fotograf Robert Conrad hat das im Jahre 1989 eindrucksvoll dokumentiert.

DDR-Restaurant Volkskammer 

Im DDR-Restaurant Volkskammer erlebt man den authentischen Geschmack des Ostens und eine einzigartige Atmosphäre Ostberlins der 70er und 80er Jahre im DDR-Restaurant Volkskammer. Hier erlebst du ostdeutsche Küche mit traditionellen Gerichten aus der DDR und den sozialistischen Bruderstaaten. Jede Mahlzeit, ob es das Jägerschnitzel – eine panierte Jagdwurst mit Spirelli, die süße „Ossigrütze“ alias Fruchtgrütze, oder das würzige Ragout Fin – Würzfleisch unter einer Schicht aus Käse und Worcestersauce ist, wird stets frisch und von erfahrenen Köchen aus der ehemaligen DDR zubereitet. Hier schmeckt es nicht nur nach Ostalgie, sondern nach echtem kulinarischem Erbe der DDR.

Fragen und zukünftige Entdeckungen

Es gibt immer noch viele unbeantwortete Fragen und unentdeckte Orte, wenn es um die DDR in Berlin geht. Jede Entdeckung wirft neue Fragen auf und jede Antwort führt zu neuen Entdeckungen. Dieses unendliche Spiel von Fragen und Entdeckungen macht die Fotografie für uns so faszinierend.

Fototour „VON ARBEITERPALÄSTEN ZUR OSTMODERNE“ Willst Du einige spannende Orte & Sehenswürdigkeiten für eine fotografische Reise in die Vergangenheit zur Zeiten der DDR in Berlin entdecken? Hier kannst du dir ein Kapitel aus unserem Buch „Berlin fotografieren – Architekturschätze und geheime Orte“ gratis runterladen.

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