Die alte Papierfabrik Scheufelen

Ein imposantes Werksgelände mit endlos vielen Häusern und Hallen

Die verlassene Papierfabrik Scheufelen ist ein Lost Place der Superlative. An diesem Ort gibt es einfach alles: gigantische Hallen, ein Kesselhaus, Schaltwarten, Maschinen, Pumpen, Turbinen, unterirdische Verbindungsgänge und Tunnel, Silos, Labore, eine alte Rohrpostanlage, Luftschutzbunker, Tresorräume, eine Kläranlage, eingerichtete Büros und jede Menge versteckte Winkel mit zurück gelassenen Gegenständen aus dem Alltag.

Das wunderschöne Industriegelände hat eine lange Tradition und Geschichte. Und die reizvolle Region der schwäbischen Alb lädt auch zum Verweilen ein. Mit der Buchung dieser Tour bekommst du von uns tolle Tipps für Fotomotive in der Umgebung und Ausflüge zu den alten Burganlagen. So lohnt sich selbst eine weitere Anfahrt. Die Fabrik liegt direkt am Bahnhof Oberlenningen bei Stuttgart.

Zur Größe der Location

An diesem Ort ist alles so groß, überwältigend und unüberschaubar, dass du einiges an Zeit benötigen wirst, um das imposante Werksgelände mit all seinen Häusern, Hallen und unterirdischen Anlagen überhaupt zu erfassen. Deswegen haben wir auch immer 2-3 zusammenhängende Tour-Termine ins Programm genommen, damit du dir ein schönes Fotowochenende planen kannst.

Papierfabrik Scheufelen in Oberlenningen

1769: Müller Isaak Koerber erhält vom Herzog die Konzession zum Betrieb einer Papiermühle
1855: Carl Scheufelen pachtet die Papiermühle und produziert Papier für Zuckertüten und Zeitungen
1866: Aufstellung einer ersten, kleineren Rundsiebmaschine mit Dampfkessel
1876: Aufstellung einer großen Langsiebmaschine
1888: Gründung einer Betriebskrankenkasse durch Carl Scheufelen
1892: Die Papierfabrik geht an die nächste Generation der Familie Scheufelen. Entwicklung eines Spezialpapiers – das Kunstdruckpapier.
1899: Einweihung der Bahnlinie Kirchheim – Oberlenningen unter Aufsicht des Königs
1903: Eine zweite, große Papiermaschine wird aufgebaut
1907: Sozialbauten (z.B. Kantine und Bäder für die Arbeiter) werden gebaut
1913: Papiermaschine 3 geht in Betrieb
1914: Erster Weltkrieg – in der Papierfabrik werden kriegswichtige Materialien hergestellt
1938: Gründung der Scheufelen-Pensionskasse
1946: Die im 2. Weltkrieg unzerstörte Fabrik produziert wieder (Papiere für den Schulbedarf)
1952: Baubeginn für das Albdorf Hochwang mit finanzieller Unterstützung der Papierfabrik
1954: Aufbau einer fünften Papiermaschine
1967: Start der Mondmission mit eigens für die NASA entwickeltem Papier der Papierfabrik Scheufelen an Bord
1981: Inbetriebnahme der Papiermaschine 6 mit Doppelsiebtechnologie
1982: Erstmals müssen Mitarbeiter wegen einer schlechten Marktlage entlassen werden (erster Sozialplan)
2003: Wegen gestiegener Rohstoffpreise und einer schlechten Marktlage müssen erneut Mitarbeiter entlassen werden
2008: Das finnische Unternehmen Powerflute übernimmt die Papierfabrik Scheufelen
2011: Powerflute verkauft die Papierfabrik an die indonesische Sinar Maas Group
2019: Endgültige Insolvenz

1769 erhält ein Müller die Konzession zum Betrieb einer Papiermühle in der Nähe der Stadt Stuttgart. Fast 100 Jahre später kauft Carl Scheufelen das Werk und legt mit seinem technischen Ausbau sowie seinen unternehmerischen Entscheidungen den Grundstein für eine der bekanntesten und erfolgreichsten Papierfabriken Deutschlands.

Hier wurde nicht nur Papier geschöpft, sondern es wurden auch Fachbegriffe geprägt

Schnell erkannten die Scheufelens, dass Fortschritt und Entwicklung den entscheidenden Marktvorteil bedeuten. So stellten sie bereits im Jahr 1866 die ersten Papiermaschine mit Dampfkessel auf oder gründeten 1888 eine Betriebskrankenkasse. 1892 begann Scheufelen mit der Produktion eines von ihnen selbst entwickelten Papiers für grafische Zwecke. Diesem gaben sie den bis heute geläufigen Namen “Kunstdruckpapier”.

Das Papier welches zum Mond flog

1967 erhält Scheufelen, als erste deutsche Firma überhaupt, einen Auftrag von der NASA. Es soll ein nicht-brennbares Papier entwickelt und für die Apollo 12 Mission produziert werden. Bei der Vergabe dieses Postens half wohl auch die Beziehung Klaus-Heinrich Scheufelens zu Werner von Braun. Beide arbeiteten bereits seit Jahren an der Raketenentwicklung, zunächst in Peenemünde auf Usedom und später in den USA.

Globale Veränderungen – Der Anfang vom Ende

Bis 2001 befand sich die Papierfabrik Scheufelen auf dem Höhenflug. Ein Erfolg folgte dem Nächsten, Markenrechte sowie ganze ausländische Märkte wurden erobert und technische Investitionen durchgeführt. Dann folgte der Abstieg. Steigende Rohstoffpreise zwangen die Geschäftsführer ab 2003 zum Personalabbau. Nach mehreren Insolvenzen und Rettungsaktionen schloss die Fabrik 2019 entgültig ihre Werkstore.

Ein Lost Place mit eigenem Bahnhof

Unter der maßgeblichen Planung von Carl Scheufelen weihte der König 1899 die neugebaute Bahnstrecke Kirchheim-Oberlenningen ein. Im Gegensatz zur stillgelegten Papierfabrik wird die Strecke auch heute noch betrieben. Die Anfahrt zu diesem einzigartigen, verlassenen Ort ist somit sogar per 49 Euro Ticket, ohne Probleme möglich. Eine Reise ist das verlassene Werk in jedem Fall wert. Die Fabrikruine ist ein fast komplett eingerichtetes Mausoleum der deutschen Industriegeschichte.

Motive ohne Ende für jeden Fotografen und Urbexer

Dieser Lost Place ähnelt einer ganzen, verlassenen Industrie-Stadt. Riesige Fabrikhallen, mit Stahl und Beton gefüllt. Viele komplett eingerichteten Büros und Labore, lassen Fotografen, Models und Entdecker erstaunt und glücklich werden. Selbst ein schneller Rundgang mit dem Smartphone in der Hand oder einem Weitwinkel-Objektiv, kann schon mal einige Stunden dauern. Geht man dann mit dem Teleobjektiv ins Detail, taucht man in ein ganz neues Universum an interessanten Fotomotiven ein. Aus dieser Fabrikruine kommst du mit einer beeindruckenden Fotoausbeute und einem ganz speziellen Lächeln wieder nach Hause 🙂

Foto-Charakter des Ortes

Das Werksgelände bei dieser Tour ist dermaßen groß, dass du sehr schnell den Überblick verlieren kannst. Es gibt sehr viele Häuser, Hallen, unterirdische Anlagen, Tunnel, Verbindungsgänge und abgelegene Außenbereiche, die wir alle frei begehen können und die alle nicht gerade belanglos sind. Überall verstecken sich imposante und beeindruckende Motive. Eigentlich ist jeder Spot super interessant. Hier kommen Freunde der Industriekultur, Fans von Details, Lost-Places-Fans und Shooting-Liebhaber voll auf ihre Kosten. Im Grunde genommen gibt es hier alles, was ein Lost Place hergeben sollte. Inklusive Gegenstände, die noch überall herum liegen. Sogar Zigarettenstummel, Kaffeetassen, Aktenordner und Kugelschreiber liegen noch so da, wie am letzten Tag der Schließung des Werkes.

Die Zeit-Planung
Die Vielfalt, die Größe der Fabrik und die Menge an interessanten Motiven stellt uns bei dieser Tour vor eine neue Herausforderung. Du solltest dir eine gute Strategie überlegen, wie du diesen Ort erkundest und fotografierst. Möglich wäre, sich Zeit zu nehmen und alles einmal abzulaufen, um einen Überblick zu bekommen. Dabei läufst du aber Gefahr, dass du das Gesehene später nicht mehr wieder findest. Hier hilft dir natürlich der Tourplan ganz gut. Da kannst du dir Markierungen und Notizen machen. Eine andere Strategie wäre es, einfach nach einem Plan los zu laufen und alles zu fotografieren, was dir in den Weg kommt. Die Gefahr hierbei ist, dass du dich in der Zeit verzettelst. Erfahrungsgemäß ist die Motivation am Anfang der Tour so groß, dass man vor lauter Freude sehr viel Zeit mit jeder rostigen Türklinke verbringt. Eh du dich versiehst, ist die halbe Tour rum und du hast noch nicht viel entdeckt. Ein Zeitplan wäre hier sehr hilfreich.

Durch diese Besonderheiten bei der Tour haben wir immer Touren an 2-3 aufeinanderfolgenden Tagen im Programm. So lohnt sich nicht nur die Anreise, um ein ganzes Wochenende voll zu machen. Du hast auch weitaus mehr Zeit, wenn du 2-3 Touren buchst.

Fotografisch gesehen ist die Anlage ein absolutes Highlight. Auch wenn die Fabrik erst 2019 insolvent ging, sind sehr viele Spots schön marode. Besonders in den unterirdischen Bereichen, bei den Turbinen, im Kesselhaus und in den großen Hallen finet man viel Rost, abblätternde Farbe und verfallende Gegenstände.

Charakter des Ortes
Nachdem wir die Location das erste Mal besucht haben, ist uns sofort aufgefallen, dass auch der Charakter des Werkes sehr vielfältig ist. Nben modernen Industrieanlagen finden sich auch jede Menge historischer Maschinen, Dampfturbinen, Einrichtungen und Gegenstände. Du wirst also eine Menge an Motiven entdecken, die eine schöne Bandbreite von einer verfallenen, maroden, verrosteten und romantischen Wirkung hat bis zu moderneren Schaltzentralen, Anlagen und Einrichtungen.

Die interessanten und wunderschönen Motive bieten eine schöne Vorlage für gelungen Fotografien. Im Vergleich zu den Touren in der alten Polizeihochschule oder der Hakeburg, ist der Anspruch an das fotografisches Können hier weitaus geringer. Im Grunde genommen kann man hier ähnlich wie in den Beelitzer Helstätten fast schon blind einfach draufhalten und man wird ein beeindruckendes Foto mit nach Hause nehmen. Interessant wird es dann, was jeder einzelne aus den Motiven so heraus holt. Wir sind super gespannt auf eure Bilder 🙂

Detail-Aufnahmen
Falls du gerne Details und Gegenstände fotografierst, hat diese Tour das große Potential, dass man hier dem Wahnsinn verfallen kann. Du findest hier überall viel Technik, Maschinen, Turbinen, Rohre, Anzeigen, Schalttafeln, Knöpfe, Ketten, Kräne, alte Schilder und Aufschriften an den Wänden. Die großen Hallen sind voll mit Maschinen, Stahl, Beton, den riesigen Rollen aus den alten Papiermaschinen sowie Ketten, Haken und Kränen. In der Kläranlage hängen noch die Blaumänner der Ingenieure über dem Stuhl und es liegen noch die Notizen und Kugelschreiber vor den Computern. In den Häusern kannst du Dinge aus dem Alltag, Schränke, eingerichtete Werkstätten, Büros und Labore sowie Tresorräume, Rohrpostanlagn und natürlich die typischen Schmuddelbildchen aus diversen Erotikzeitschriften in den Hinterzimmern entdecken. Mal sehen, wer diese Bildchen als erstes entdeckt 🙂

Endzeit-Stimmung
Die großen Papiermaschinen sind leider nicht mehr vorhanden. Dafür haben sie aber die riesigen Löcher im Boden hinterlassen, die wie gigantische Krater aus abgebrochenem Beton und Stahl eine unwirkliche und krasse Endzeitwirkung vermitteln. Zudem haben die Hallen dieser Maschinen eine monströse und düstere Erscheinung. Die meisten Hallen besitzen daher unterirdische Bereiche, die extrem dunkel sind. Der Weg darunter lohnt sich aber, weil du hier wunderbar mit Licht und Hell-Dunkel-Kontrasten spielen kannst. Mal abgesehen davon, das es ein echtes Abenteuer ist, diese unterirdischen Bereiche zu begehen. Wir empfehlen hier viel mit Gegenlich zu experimentieren. Videolampen helfen aber nur wenig. Die Bereiche sind einfach zu groß.

Die Silos wiederum sind ziemlich hell. Sie sind deswegen aber nicht weniger unwirklich, da sie ebenfalls gigantisch groß sind. Hier benötigst du unbedingt ein gutes Weitwinkel-Objektiv, um die Teile von innen zu fotografieren. 10-12 mm wären hier perfekt!

Architektur
Auch Architektur-Fans und Liebhaber der Industriekultur werden hier auf ihre Kosten kommen. Neben den wundervollen alten Häusern wirst du hier auch jede Menge Symmetrien, Flächen, Formen und Linien entdecken. Besonders in der Kläranlage kannst du dich mit Symmetrei und klaren Linien austoben. Die Treppenhäuser müssen wir gar nicht erst erwähnen. Die Fotos in der Slideshow sprechen für sich 🙂

Bunker & Tunnel
Freunde der unterirdischen Welten sollten hier einiges an Zeit einplanen. Viele unterirdische Verbindungsgänge, Luftschutzanlagen, Tunnel und technische Anlagen, sind nicht sofort zu finden. Dafür gibt es davon aber genügend. Da viele dieser Anlagen auch ziemlich groß sind, sollten mindestens helle Videolampen im Gepäck sein.

Die Außenbereiche
Wer nach den vielen Motiven noch Power hat, kann sich dann auf einen abschließenden Rundgang über das Außengelände freuen. Neben den schönen Häusern gelangt man irgendwann auch an die Klärbecken und an die Laueter, jener Mühlengraben, der unter das gesamte Fabrikgelände fließt.

Licht
Wir schon im Text mehrfach erwähnt, ist es hier an vielen Stellen extrem dunkel. Besonders in den unterirdischen Anlagen, Gängen und Tunneln kommt nur wenig Licht an. Unter den großen Fabrikhallen ist es ebenfalls dunkel. Hier wird wegen der Größe der Bereiche auch kein Kunstlicht mehr helfen. Hier benötigst du unbedingt ein Stativ.

Objektive
Für die Treppenhäuser, die Silos und die Kläranlage empfehlen wir 10-12mm Objektive. Ansonsten kommst du mit 35-85 mm gut durch die Tour. Besonders für die vielen Details empfehlen wir etwas längere Brennweiten.

Du machst hier eine krasse Zeitreise, bei der es, ähnlich wie bei einem alten Dachboden, jede Menge zu entdecken und zu finden gibt. Allgemein kann man hier sagen, dass du gerade bei den Details wunderbar mit Schwarz-Weiß-Aufnahmen, langen Brennweiten und Tiefenunschärfen arbeiten kannst.

Was geht bei dieser Tour und was nicht?

Du kannst dich auf dem Gelände und in den Häusern völlig frei bewegen und alles alleine intensiv erkunden und fotografieren. Es gibt keine geschlossenen Gruppen bei dieser Tour. Unsere Guides betreuen dich gerne, beantworten deine Fragen und zeigen dir individuell die schönsten Motive.

Model-Shooting

Auf Anfrage! Bei dieser Tour sind Foto-Shootings erlaubt. Bitte sage uns schon bei deiner Buchung Bescheid, wenn du gerne Shooten möchtest. Wir können dann dein Shooting gemeinsam mit dir planen. So werden unerwartete Situationen vor Ort vermieden. Und bitte plane dein Shooting so, dass du nicht allzu lange an einem Spot verweilst. Andere Teilnehmer möchten den Spot ja auch gerne fotografieren.

Akt-Shootings

Akt, Dessous, Bondage oder Cosplay sind bei dieser Tour leider nicht erlaubt. 

Blitz- und Dauerlichtanlagen

Du kannst nicht an allen Motiven mit “Available Light” shooten. Wenn du also mit Equipment arbeiten möchtest (Rotolights, Fotolampen, Softboxen, Diffusor, Beauty Dish´s, Reflektoren), sag uns bitte Bescheid. Wir planen das bei der Tour mit ein. So werden andere Teilnehmer beim Shooten nicht gestört.

Mit dem Auto auf das Gelände

Falls du auf das Gelände fahren möchtest, um Equipment oder Klamotten zu entladen oder um eine Umkleide für dein Model zu haben, sag uns bitte auch Bescheid. Wir finden dann einen Stellplatz für dich, der kein Motiv verdeckt.

Tipp

Am Boden und an den Wänden ist es sehr staubig. Das solltest du unbedingt beachten, falls die Klamotten deines Models nur geliehen sind. Am besten, du besorgst dir eine Unterlage oder Plane, auf der du die Klamotten ablegen kannst. Wenn du Umkleideräume und Wärmegeräte benötigst, kontaktiere uns bitte vorher per E-Mail.

Über dem Gelände der Fabrik ist das Fliegen mit der Drohne aus mehreren Gründen verboten. Das wird dir auch die App der Flugsicherung mitteilen. Wenn du das imposante Werksgelände dennoch gerne aus der Luft filmen möchtest, solltest du dir einen Standort außerhalb der Fabrik suchen. Die Eigentümer der Papierfabrik erlauben uns Film- und Fotoaufnahmen ihrer Fabrik aus der Luft.

Kinder

Diese Fototour ist ab einem Alter von 14 Jahre. Kinder und Jugendliche unter 18 müssen in Begleitung der Eltern kommen und zahlen den vollen Preis. Liebe Eltern, bitte achtet darauf, dass der Ort ein Leerstandsobjekt ist und somit viele Gefahren birgt. Bitte lasst eure Kinder nicht frei herumlaufen. Bei den Touren gibt es zudem keine Betreuungsmöglichkeit für Kinder. Die Tour dauert recht lange. Eurem Kind könnte es mit der Zeit langweilig werden. Wir empfehlen dir daher, für den Fototag eine Kinderbetreuung zu organisieren. So kannst du dich in Ruhe auf das Fotografieren und das Erkunden der Gebäude konzentrieren.

Begleitung

Bei dieser Fototour muss jeder Teilnehmer ein Ticket erwerben. Das gilt auch für Jugendliche ab 14, Models, Foto-Assistenten, Hair- & Make-up Artists, Visagistinnen, Familienmitglieder oder Freunde, die nicht fotografieren wollen.

Hunde

Nur mit Anmeldung! Du kannst deinen Hund gerne mit zur Tour bringen. Das musst du aber bei der Bestellung mit angeben oder bei uns per E-Mail oder Telefon anmelden. Damit dein Hund an der Tour teilnehmen kann, müssen such folgende Bedingungen erfüllt sein: Hundeschuhe tragen, Leinenpflicht und die Beseitigung der Hinterlassenschaften.

Bitte achte auch darauf, dass dein Hund nicht anderen Teilnehmern vor die Kamera läuft.

Vorbereitung

Wir treffen uns direkt vor Ort.
Eine genaue Anfahrtsbeschreibung erhält du nach der Buchung.

Die Papierfabrik Scheufelen befindet sich in Oberlenningen.
Es gibt einen eigenen Bahnhof, direkt vor dem Werksgelände.
Wir empfehlen die Anfahrt von Stuttgart.

Parkplätze sind am Treffpunkt genügend vorhanden.
Falls du auf das Gelände fahren möchtest, sag uns bitte vor der Tour Bescheid.

Nach Buchung dieser Tour bekommst du folgende Dokumente zum download:
  • Ein Motiv-Übersichtsplan
  • Ein Moodboard zum inspirieren
  • Einen Lageplan mit dem Werksgelände
  • Hotel-Empfehlungen
  • Tipps für Ausflüge in die Umgebung

Alle Listen und Pläne erhälst du als PDF mit einem Download-Link.

Das solltest du alles mitnehmen. Hier eine kleine Checkliste:
  • Festes Schuhwerk
  • Warme Kleidung, die auch Schmutz vertragen kann
  • Taschenlampe (Für die unterirdischen Bereiche)
  • Videolampe (Für die Ausleuchtung der dunklen Bereiche)
  • Müllbeutel
  • Mundschutz
  • Feucht- und Desinfektionstücher für die Hände
  • Verpflegung
Und hier noch ein paar Tipps zur Fotoausrüstung:
  • In vielen Bereichen der Fabrik ist es extrem dunkel (Lampe & Stativ mitnehmen)
  • Mit High-ISO kommst du hier nicht überall weiter (Selbst mit ISO 51.200 nicht)
  • An manchen Stellen gibt es aber Kunstlicht
  • Wir empfehlen Videolampen für helles Streulicht
  • Für die Treppenhäuser, Silos und Kläranlage empfehlen wir 10-12mm Objektive
  • 50 mm – 125 mm Objektiv für Shootings & Detailaufnahmen
  • Es gibt sehr viele Details und Geräte (35 – 85 mm sind hier ideal)
  • Stativ (Für Langzeitbelichtung & HDR-Aufnahmen)
  • Microfasertuch zum Linsenreinigen (bei Regen & Staub)
  • Voll geladene Akkus (oder Ersatzakku)
  • Genug Speicherkarten

Wir empfehlen, alles gut am Körper verstaut und schnell Griffbereit zu haben. So musst du deinen Fotorucksack oder deine Fototasche nicht auf dem staubigen Boden absetzen. Slingbags, Sun-Sniper-Kameragurte und Brust- oder Bauchtaschen haben sich auf den Touren sehr gut bewährt.

Tipp: Bei Kälte halten die Akkus nicht so lange.
Tipp: In den Häusern ist es kühl und feucht (wärmer kleiden).

Hinweise

Bitte beachte, dass du die Fotografien, die du auf der Tour aufnimmst nur für private Zwecke verwenden darfst. Kommerzielle Nutzungen müssen vorher angefragt werden. Du darfst deine Fotografien aber in den sozialen Netzwerken posten, auf deiner Webseite zeigen oder auf Ausstellungen präsentieren. Private Fotoshootings sind bei dieser Fototour ebenfalls erlaubt.

Deine Sicherheit

Deine Sicherheit bei den Touren ist uns sehr wichtig. Daher wird jeder Ort von uns regelmäßig auf Gefahrenstellen überprüft.  Sollten sich Gefahrenbereiche ergeben, werden diese von uns abgesperrt. Wir wählen die Absperrungen so, dass sie in deinem Foto möglichst nicht stören. Bitte respektiere diese abgesperrten Bereiche. Auf den Touren hast du außer dieser Bereiche ansonsten maximale Bewegungsfreiheit.

Haftungsbeschränkung

Bei der Location dieser Tour handelt es sich um einen verlassenen Ort. Das Betreten des Geländes und der Gebäude ist außerhalb der genehmigten Fototouren und Führungen strengstens verboten. Während der Fototouren erfolgt das Betreten der Gelände und der Gebäude auf eigene Gefahr. Bei Unfällen oder Verletzungen übernimmt go2know und der Eigentümer der Gebäude keine Haftung. Eltern haften für ihre Kinder.

Risikoerklärung

Die Gelände und auch die Gebäude, die bei dieser Tour betreten werden, bergen Gefahren. Die Häuser waren als Leerstandsobjekt viele Jahre lang sich selbst überlassen. Im Boden können sich Löcher und andere Unebenheiten befinden. Stufen, Geländer und jedwedes Inventar entspricht nicht zwingend den heutigen Sicherheitsstandards öffentlich zugänglicher Gebäude. Am Boden verteilen sich teilweise Schuttteile, Glassplitter und einzelne scharfkantige Gegenstände. Einige Gebäudeteile und Bereiche in den Dächern sind marode und einsturzgefährdet. Die Treppengeländer können durchgerostet sein. Die hygienischen Bedingungen in den Häusern entsprechen nicht den üblichen Standards in sanierten Gebäuden. Daher verlangt das Begehen des Ortes erhöhte Aufmerksamkeit.

Alle Texte und Bilder in dieser Tour-Beschreibung entsprechen dem aktuellen Zustand vor Ort. Da es sich bei der Location um ein Leerstandsobjekt handelt, kann es aber sein, dass ich kurzfristig Änderungen ergeben. Wir aktualisieren in diesem Fall schnellst möglich unsere Angaben und Bilder oder informieren dich, falls die Änderungen deine gebuchte Tour einschränken.

Allgemeine Informationen

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