
Das Geheimlabor des DDR-Sports
Die verlassene Unterdruckkammer im Leistungssportzentrum Kienbaum
1979 ließen die DDR-Sportwissenschaftler ein „Gebirge“ in die Erde bauen, weil das Land keine hohen Berge zum Trainieren hatte, aber Olympiasieger brauchte. Es entstand eine hochmoderne Unterdruckkammer, mit der sich die Luftdruckverhältnisse in 3.000 Metern Höhe simulieren ließen. Die unterirdische Trainingsanlage in Kienbaum war die erste ihrer Art weltweit. Gut getarnt unter einem begrünten Erdhügel, 15 Millionen DDR-Mark schwer und streng geheim. Hier trainierte Waldemar Cierpinski, bevor er 1980 in Moskau zum zweiten Mal Olympiagold im Marathon gewann. Was damals verborgen bleiben sollte, liegt heute noch immer dort. Seit 1990 scheint hier die Zeit stehen geblieben zu sein. Es wurde kaum etwas verändert. DDR-Überwachungskameras, Laufbänder, Robotron-Computer, alte Monitore und sogar Mikrofone und Kopfhörer liegen noch an ihrem Platz.
Hinweis
Diese Fototour findet an einem Ort statt, der auch museal betrieben wird. Dafür gibt es im Eingangsbereich eine kleine Ausstellung. Darüber hinaus befinden sich in der eigentlichen Unterdruckkammer einige Puppen, die den Alltag veranschaulichen sollen. Ansonsten ist dieser Ort tatsächlich ein echter und klassischer Lost Place, der vor Vandalismus bewahrt wurde und an dem noch alles vorhanden ist. Die Authentizität und Originalität wird von einem Verein ganz liebevoll erhalten. Jeder Gegenstand liegt hier wirklich noch an seinem Platz, wie zu dem Zeitpunkt, als die Anlage 1990 verlassen wurde. Mit der Fototour dürfen wir alle Bereiche völlig frei und exklusiv erkunden. Bei den Führungen, die immer am letzten Samstag im Monat stattfinden, ist das so nicht möglich.
Das Leistungssportzentrum Kienbaum
| 1953: | Gründung des Leistungssportzentrums Kienbaum. Mitten im märkischen Wald, 60 km östlich Berlin: Die DDR richtet ihr zentrales Trainingslager für die nationale Sportelite ein. Was als Forstgelände begann, wird über vier Jahrzehnte zum Herzstück des sozialistischen Leistungssportprogramms. |
| 1974: | Die Planung beginnt — „Gebirge unter die Erde“. DDR-Sportwissenschaftler und der Berliner Architekt Claus-Peter Werner (1927–2015) beginnen mit der Planung einer beispiellosen Anlage: einer künstlichen Höhentrainingskammer, die das fehlende Hochgebirge der DDR ersetzen soll. Projektleitung: Horst Fritsche. |
| 1974: | Baubeginn — streng geheim. Baubeginn der Unterdruckkammer. Drei Meter dicke Betonwände. Ein begrünter Erdhügel als Tarnung — von oben wie gewöhnlicher Waldrand. Kein Satellit, kein westlicher Geheimdienst soll sehen, was hier entsteht. Baukosten: ca. 15 Millionen DDR-Mark. |
| 1979: | Einweihung — Erste ihrer Art weltweit. Die Unterdruckkammer des LSZ Kienbaum wird in Betrieb genommen. Sie ist zu diesem Zeitpunkt die erste künstliche Höhentrainingskammer für den Leistungssport auf der Welt. Standard-Höhensimulation: 2.700–3.200 m ü.d.M. Maximum: 4.000 m. Gesamtfläche: ca. 2.400 m², zwei Stockwerke, vollständig unterirdisch. Rund 400 Athleten und Betreuer arbeiten hier täglich. 240 Mitarbeiter im Küchenbetrieb, die nicht wissen was einen Stock tiefer geschieht. Marsthonläufer, Kanuten, Biathleten, Radsportler — alle unterschreiben Verschwiegenheitserklärungen. Jürgen Schult (Diskus-Olympiasieger Seoul 1988, Weltrekord 74,08 m), Ronald Weigel (Gehen, Weltmeister 1983 + 1987), Rüdiger Helm (Kanute, 3× Olympia-Gold) trainieren in Kienbaum. |
| 1980: | Waldemar Cierpinski — Erst der Bunker, dann das Gold. Waldemar Cierpinski trainiert in der Kammer zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele Moskau. Am 01. August 1980 läuft er den Marathon in 2:11:03 — und gewinnt Gold mit 17 Sekunden Vorsprung. Es ist sein zweiter Olympia-Goldlauf (nach Montreal 1976). Kein anderer Athlet hat den Olympia-Marathon zweimal gewonnen. Die Verbindung zwischen Kienbaum und Gold ist ab diesem Moment eine Tatsache. |
| 1980: | Das Experiment — 13 Tage, nach 11 abgebrochen. In einem Langzeitversuch sollen Sportler 13 Tage ununterbrochen in der Kammer leben: schlafen, essen, trainieren — alles unter simuliertem Höhendruck. Der Versuch wird nach 11 Tagen abgebrochen. Die psychische Belastung der totalen Abgeschlossenheit ohne Tageslicht und Außenluft überwältigt die Teilnehmer. Was genau in diesen 11 Tagen geschah, ist in keinem offiziellen Bericht festgehalten. |
| 1990: | Die Tür wird zugezogen. Mit dem Ende der DDR verliert die Kammer ihren Zweck. Keine Räumung, kein Abriss. Die Robotron-Rechner bleiben stehen. Die Überwachungskameras bleiben. Die Ergometer bleiben. Die Verschwiegenheitserklärungen auf dem Tisch. 1990 wird die Tür zugezogen. Das LSZ Kienbaum wird als Bundesleistungszentrum weitergeführt. Die Unterdruckkammer bleibt hingegen als Lost Place zurück. |
| 1997: | Bundesleistungszentrum (BLZ) für Leichtathletik, Tischtennis, Kanu, Triathlon, Turnen, Behindertensport, Eisschnelllauf, Volleyball, Schlittensport sowie Bob- und Bogenschießen. |
| 2022: | Schwelbrand — Über 1 Million Euro Schaden. Ein Schwelbrand im Technikraum der Unterdruckkammer richtet am 11.02.2022 schwere Schäden an. Teile der Beleuchtungsanlage werden zerstört — ein Teil des heutigen Licht-Charakters der Anlage geht auf diesen Brand zurück. |
| 2024: | Eröffnung des Museums. Nach zweijähriger Restaurierung wird die Unterdruckkammer als Museum wiedereröffnet. Erstmals kann die Öffentlichkeit die Anlage besichtigen — im Rahmen von Führungen des Fördervereins. |
Wir schreiben das Jahr 1980. Waldemar Cierpinski steht auf einem Laufband, drei Stockwerke unter der Erde. Draußen ist märkischer Wald, ein grüner Hügel, nichts Auffälliges. Drinnen ist simulierte Höhe: 3.000 Meter über dem Meeresspiegel — erzeugt nicht durch Gebirge, sondern durch einen mechanisch abgesenkten Luftdruck. Sein Körper produziert mehr rote Blutkörperchen als je zuvor. In wenigen Wochen wird er in Moskau Olympia-Gold im Marathon laufen. 2:11:03. Mit 17 Sekunden Vorsprung.
Erst der Bunker. Dann das Gold.
Die erste ihrer Art weltweit
Das Leistungssportzentrum Kienbaum östlich von Berlin war das physische Herzstück des DDR-Leistungssports. Und seine Unterdruckkammer — eingeweiht 1979, nach fünf Jahren Planung und Bau, für 15 Millionen DDR-Mark — war zu diesem Zeitpunkt die erste künstliche Höhentrainingskammer für den Leistungssport weltweit. Kein anderes Land, keine andere Nation hatte etwas Vergleichbares gebaut.
Das Prinzip: Wenn ein Land keine Berge hat, baut es das Gebirge unter die Erde.
Die Anlage liegt komplett unterirdisch, eingebettet in einen begrünten Erdhügel. Von oben war nichts zu sehen — keine Lüftungsanlage, keine Betonfassade, kein Hinweis. Drei Meter dicke Betonwände sorgten für thermische und akustische Isolation. Ein Schleusensystem regulierte den Übergang zwischen Außenwelt und Kammer. Was drinnen geschah, blieb drinnen.
Das Experiment, das abgebrochen werden musste
Die Athleten, die hier trainierten — Marathonläufer, Kanuten, Biathleten, Radsportler — hatten Verschwiegenheitserklärungen unterschrieben. Selbst das Küchenpersonal wusste es nicht: 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgten täglich rund 400 Athleten, Trainer und Betreuer — und hatten keine Ahnung, was einen Stock tiefer geschah.
In einem Langzeitversuch sollten Sportler 13 Tage ununterbrochen in der Kammer verbringen. Schlafen, essen, trainieren — alles unter simuliertem Höhendruck. Nach 11 Tagen wurde das Experiment abgebrochen. Die psychische Belastung, die absolute Abgeschlossenheit, die künstliche Atmosphäre ohne Tageslicht und Außenluft — das hatten die Athleten unterschätzt, und die Wissenschaftler mit ihnen. Was genau in diesen 11 Tagen passierte, steht in keinem offiziellen Bericht. Es gehört zu dem, was nach 1990 aus den Unterlagen rekonstruiert wurde.
1990: Die Tür wird zugezogen
Mit dem Ende der DDR verlor die Kammer ihren Zweck — und wurde schlicht aufgegeben. Keine Räumung, keine Entsorgung, kein Abriss. Die Robotron-Rechner blieben stehen. Die Schwenkkameras und Mikrofone des Überwachungssystems blieben. Die Ergometer, auf denen DDR-Olympiasieger ihr Blut verzockt hatten. Die Verschwiegenheitserklärungen auf dem Tisch. 1990 wurde die Tür zugezogen — und blieb es, bis die Öffentlichkeit von der Existenz dieser Anlage erfuhr.
Es gibt einen Moment in der Unterdruckkammer, in dem man aufhört zu fotografieren und einfach steht. Vor Monitoren, auf denen niemand mehr etwas überwacht. In einem Raum, der offiziell nie existiert hat. Mit dem Wissen, dass hier Olympiasieger trainiert haben, die nicht wussten, womit sie kämpften.
Bei dieser Fototour erkundest du die Trainingsebene mit den originalen Laufbändern und Ergometern, den Kontrollraum mit Robotron-Technik und Überwachungssystem, das Kanukanal-Labor im Untergeschoss mit Paddelbecken und Messapparatur, die Untersuchungsräume der Athleten — alles im Originalzustand, alles im Dämmerlicht eines Ortes, der vier Jahrzehnte lang geruht hat.
Der Charakter der Anlage
Die Unterdruckkammer in Kienbaum befindet sich heute auf dem Gelände des betriebenen Bundesleistungszentrum LSZ Kienbaum. Hier werden jährlich 62.000 Athletinnen und Athleten temporär für intensive Trainingslager auf nationale und internationale Wettkämpfe vorbereitet. Die Unterdruckkammer hat die DDR-Zeit als Lost Place überlebt und ruht als Museum unter der Erde. Das Museum beinhaltet eine kleine Ausstellungsfläche im Eingangsbereich der Anlage und die unangetastete Unterdruckkammer im Untergrund.
Die Unterdruckkammer ist ein zweistöckiges bunkerartiges Gebäude unter der Erde. Im Obergeschoss befindet sich die Trainingsebene mit den originalen Laufbändern und Ergometern, den Kontrollraum mit Robotron-Technik und Überwachungssystemen. Im Untergeschoss sind die Paddelbecken und Messapparaturen, die Untersuchungsräume der Athleten und das Kanukanal-Labor untergebracht. Zusätzlich gibt es noch ein kleines Obergeschoss mit einem Billard- und einem Club-Raum. In den Kellerbereichen befinden sich technische Anlagen.
Die gesamte Anlage hat einen wunderbaren Lost-Place-Charakter. Hier ist tatsächlich noch alles an seinem originalen Platz geblieben. Alles ist noch vorhanden. Die Fototour wird somit zu einem Fest für Ostalgiker und detailverliebte Hobbyfotografen.
Zustand der Räume, Museum
Klassischer Lost-Place-Zustand mit wenig Verfall, aber in die Jahre gekommen. Der Förderverein kümmert sich liebevoll um den authentischen Erhalt der Anlange. Durch diese behutsame Pflege ist noch alles original erhalten. Alle Sportgeräte und sogar DDR-Gegenstände liegen noch an ihrem Platz. Für die Führungen, die außerhalb der Fototouren gebucht werden können, hat der Verein Puppen platziert, die den alltäglichen Betrieb der Anlage veranschaulichen sollen. Da man bei dieser Fototour aber mehr die Details und weniger Totalen fotografiert, stören diese Puppen nur bedingt.
Licht
Tja, sehr sehr schwierige Verhältnisse! Die originale Decken- und Raumbeleuchtung der gesamten Anlage funktioniert nicht mehr. Tageslicht und Fenster gibt es nicht. Das Licht kommt aus starken LED-Scheinwerfern, teils nur aus einer einzigen Richtung. Die Folge: sehr starkes Gegenlicht, sehr hartes Licht und kräftige Schatten. Es bilden sich starke Kontraste. Viele Bereiche liegen komplett im Dunkeln, während andere wiederum überstrahlen. Wir empfehlen, unbedingt ein starkes Flächenlicht mitzunehmen (LED-Strahler, LED-Panel, Video-Lampe)! Wenn deine Lampe kein flächiges Licht abgibt, kannst du auch indirekt auf ein weißes Blatt Papier leuchten und damit eine Art Aufheller bauen.
Objektive
Die Bilder für die Tour-Beschreibung und für das Moodboard haben wir mit zwei Objektiven gemacht: 10-24mm und 70-200mm. Dabei haben wir festgestellt, dass wir mit dem Weitwinkel fast alles gut umsetzen konnten. Ein Weitwinkel ist hier also fast schon ein Muss!
Frei bewegen, frei entdecken
Wir haben die Genehmigung erhalten, dass wir uns außerhalb der Führungen in der Unterdruckkammer völlig frei bewegen können. So kannst du jede Ecke völlig frei erkunden. Wegen dem Schwelbrand 2022 gibt es einige Räume und Bereiche, in denen sich schwarzer Ruß am Boden befindet. Hier müssen wir Schuhüberzieher anziehen, damit wie nicht die gesamte Anlage einsauen. Die Überzieher bekommst du von uns bei der Tour.
Fazit
Sehr schwierige Lichtverhältnisse und ein super schöner, authentischer Ort mit viel Nostalgie, Ostalgie und detailreichen Fotomotiven. Wenn du gutes Licht dabei hast und mit einem Weitwinkel ausgestattet bist, bist du für die Fototour bestens vorbereitet.


Was geht bei dieser Tour und was nicht?
Du kannst dich in der Unterdruckkammer völlig frei bewegen und alles alleine intensiv erkunden und fotografieren. Es gibt keine geschlossenen Gruppen bei dieser Tour. Unsere Guides betreuen dich gerne, beantworten deine Fragen und zeigen dir individuell die schönsten Motive.
Model-Shooting
Shootings sind bei dieser Fototour leider nicht erlaubt.
Akt-Shootings
Akt, Dessous, Bondage oder Cosplay sind bei dieser Tour leider nicht erlaubt.
Blitz- und Dauerlichtanlagen
Du kannst nicht an allen Motiven mit „Available Light“ shooten. Wenn du also mit Equipment arbeiten möchtest (Rotolights, Fotolampen, Softboxen, Diffusor, Beauty Dish´s, Reflektoren), sag uns bitte Bescheid. Wir planen das bei der Tour mit ein. So werden andere Teilnehmer beim Shooten nicht gestört.
Mit dem Auto auf das Gelände
Wir parken mit den Autos direkt vor dem Gelände. Du kannst also jederzeit an dein Auto.
Drohnen sind auf diesem Gelände leider nicht erlaubt.
Kinder
Diese Fototour ist ab einem Alter von 16 Jahre. Jugendliche unter 18 müssen in Begleitung der Eltern kommen und zahlen den vollen Preis. Liebe Eltern, bitte achtet darauf, dass der Ort ein Leerstandsobjekt ist und somit viele Gefahren birgt. Bitte lasst eure Kinder nicht frei herumlaufen.
Begleitung
Bei dieser Fototour muss jeder Teilnehmer ein Ticket erwerben.
Hunde
Hunde sind auf dem gesamten Gelände des Bundesleistungszentrum LSZ Kienbaum leider nicht erlaubt.


Vorbereitung
Wir treffen uns direkt vor Ort.
Die Unterdruckkammer befindet sich in Kienbaum bei Grünheide (Mark). Eine genaue Anfahrtsbeschreibung erhältst du nach der Buchung.
Ablauf:
Selbstständiges Erkunden, keine klassische Führung, keine geschlossene Gruppe.
Parkplätze befinden sich direkt vor und auf dem Gelände.
Eine Anfahrt mit den Öffies ist hier am Wochenende äußerst schwierig. Wir empfehlen eine Taxi– oder Freenow-Fahrt vom S-Bahnhof Erkner aus oder von der Tram88-Haltestelle Rüdersdorf, Torellplatz
Nach Buchung dieser Tour bekommst du folgende Dokumente zum download:
- Ein inspirierendes Moodboard
- Einen Lageplan mit Gebäudegrundrissen
- Hinweise zu den besten Fotospots
- Hotel-Empfehlungen
- Tipps für Ausflüge in Magdeburg und Umgebung
Alle Listen und Pläne erhältst du als PDF mit einem Download-Link.

Das solltest du alles mitnehmen. Hier eine kleine Checkliste:
- Festes Schuhwerk
- Warme Kleidung
- Robuste Kleidung, die auch Schmutz vertragen kann
- Taschenlampe, Videolampe oder flächiges LED-Licht.
- Müllbeutel
- Mundschutz
- Feucht- und Desinfektionstücher für die Hände
- Verpflegung (Die Tour ist sehr lang)
Und hier noch ein paar Tipps zur Fotoausrüstung:
- Weitwinkelobjektiv, ideal ca. 12–24 mm für die Räume
- Normal- bis leichtes Teleobjektiv, ca. 35–85 mm, für die viele Detail-Aufnahmen
- Stativ (Für Langzeitbelichtung & HDR-Aufnahmen)
- Microfasertuch zum Linsenreinigen (bei Regen & Staub)
- Voll geladene Akkus (oder Ersatzakku)
- Genug Speicherkarten
Wir empfehlen, alles gut am Körper verstaut und schnell Griffbereit zu haben. So musst du deinen Fotorucksack oder deine Fototasche nicht auf dem staubigen Boden absetzen. Slingbags, Sun-Sniper-Kameragurte und Brust- oder Bauchtaschen haben sich auf den Touren sehr gut bewährt.
Tipp: Bei Kälte halten die Akkus nicht so lange.
Tipp: In den Häusern ist es kühl und feucht (wärmer kleiden).
Die Instagram-Hashtags der Tour sind:
#go2know
#fototour
#go2knowfototour
#igersmeetgo2know
Über eine Markierung würden wir uns sehr freuen :
Vielen Dank 🙂
Hinweise
Bitte beachte, dass du die Fotografien, die du auf der Fototour aufnimmst nur für private Zwecke verwenden darfst. Kommerzielle Nutzungen sind leider nicht erlaubt. Eine kommerzielle Nutzung wäre, wenn mit dem Bild finanzielle Mittel erwirtschaftet werden (Verkauf digitaler Kopien, Prints, Poster, Postkarten, Bücher oder Auftragsarbeiten und Bilder für Stockfootage-Datenbanken), bzw. wirtschaftliche Vorgänge erleichtert werden (zum Beispiel Werbung, Presse & Medien oder verkaufsfördernde Darstellungen (Flyer, Plakate)). Eine öffentlichen Berichterstattung in der Presse ist nur mit einer vorher erteilten Genehmigung vom Eigentümer erlaubt.
Du darfst deine Fotografien aber in den sozialen Netzwerken posten, auf deiner Webseite zeigen oder auf Ausstellungen präsentieren.
Deine Sicherheit
Deine Sicherheit bei den Touren ist uns sehr wichtig. Daher wird jeder Ort von uns regelmäßig auf Gefahrenstellen überprüft. Sollten sich Gefahrenbereiche ergeben, werden diese von uns abgesperrt. Wir wählen die Absperrungen so, dass sie in deinem Foto möglichst nicht stören. Bitte respektiere diese abgesperrten Bereiche. Außer dieser abgesperrten Bereiche kannst du dich auf den Touren völlig frei bewegen.
Haftungsbeschränkung
Bei der Location dieser Tour handelt es sich um einen verlassenen Ort. Das Betreten des Geländes und der Gebäude ist außerhalb der genehmigten Fototouren und Führungen strengstens verboten. Während der Fototouren erfolgt das Betreten der Gelände und der Gebäude auf eigene Gefahr. Bei Unfällen oder Verletzungen übernimmt go2know und der Eigentümer der Gebäude keine Haftung. Eltern haften für ihre Kinder.
Risikoerklärung
Die Gelände und auch die Gebäude, die bei dieser Tour betreten werden, bergen Gefahren. Die Häuser waren als Leerstandsobjekt viele Jahre lang sich selbst überlassen. Im Boden können sich Löcher und andere Unebenheiten befinden. Stufen, Geländer und jedwedes Inventar entspricht nicht zwingend den heutigen Sicherheitsstandards öffentlich zugänglicher Gebäude. Am Boden verteilen sich teilweise Schuttteile, Glassplitter und einzelne scharfkantige Gegenstände. Einige Gebäudeteile und Bereiche in den Dächern sind marode und einsturzgefährdet. Die Treppengeländer können durchgerostet sein. Die hygienischen Bedingungen in den Häusern entsprechen nicht den üblichen Standards in sanierten Gebäuden. Daher verlangt das Begehen des Ortes erhöhte Aufmerksamkeit.
Alle Texte und Bilder in dieser Tour-Beschreibung entsprechen dem aktuellen Zustand vor Ort. Da es sich bei der Location um ein Leerstandsobjekt handelt, kann es aber sein, dass ich kurzfristig Änderungen ergeben. Wir aktualisieren in diesem Fall schnellst möglich unsere Angaben und Bilder oder informieren dich, falls die Änderungen deine gebuchte Tour einschränken.
Allgemeine Informationen
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