Forster Feintuchwerke

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Gebäudeübersicht
Gebäude
  • Ferndampfwerk Gustav Avellis
  • Tuchfabrik Noack-Bergami
Infos nach der Buchung
  • Genaue Anfahrtsbeschreibung
  • Gebäudeplan zum download


 

Zwei Locations in einer Fotobase



Diese Fotobase führt uns durch die einst prächtige Textil-Metropole Forst. Wir besuchen gleich zwei Locations in einer Tour: Die verlassene Tuchfabrik Adolf Noack und das historische Ferndampfwerk Gustav Avellis. Das alte Dampfwerk ist eine Perle der Industriekultur und ein Fest für detailverliebte Fotografen. In ihm verbergen sich wundervolle alte Kesselanlagen mit viel Stahl und hübschen Rost. Die verlassene Tuchfabrik hingegen besticht mit wundervoller Architektur und schöner Backsteinromantik. Die Wände und Strukturen sind fantastisch. Durch die vielen großen Fenster ist zudem das Licht in den Gebäuden so gut, dass sich beide Locations auch hervorragend zum shooten oder für die Umsetzung von kreativen Ideen eignet.




1844 wurde in dem preußischen Städtchen Forst die erste Dampfmaschine aufgestellt. Damit begann der industrielle Aufstieg hin zu einer der bedeutendsten Textilmetroplen seiner Zeit. Unzählige Tuchfabriken und Zulieferbetriebe siedelten sich am Ufer der Lausitzer Neiße an und verpesteten dort zunehmend mit ihrem „Schornsteinwald“ die Luft.






Dieser „Goldgräberstimmung“ verfiel auch Adolf Noack. 1876 mietete er sich in Räumlichkeiten der Forster Innenstadt ein und begann dort mit der Tuchherstellung auf 4 Webstühlen. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. So erweiterte den Betrieb fortwährend, bis er schließlich 1884 mit dem Bau einer neuen, eigenen Fabrikanlage begann.






Dieser Standort bot alles was Adolf Noack benötigte. Direkt am Mühlengraben gelegen gab es Wasser und Energie im Überfluss. Das weitläufige Gelände hatte Raum für Fabrikgebäude, Fabrikantenvilla und verfügte über einen eigene Anschluss an die „Schwarze Jule“, die Forster Industriebahn. Die folgenden Jahre verliefen äußerst erfolgreich. Zum Ende der 30-er Jahre wurden auf 190 Webstühlen ca. 400000 Stück Tuch pro Jahr produziert.






Die Energiebedarf der Forster Industrie stieg rasant. Schließlich ersonnen die beiden Söhne des erfolgreichen Tuchfabrikanten Gustav Avellis einen Plan. 1922 ließen sie ein zentrales Heizkraftwerk errichten. Über ein weitverzweigtes Leitungssystem versorgte es fortan die Textilfabriken des nördlichen Stadtgebiets mit dem dringend benötigten Heißdampf.






Nach 1945 wurden die meisten Fabrikanlagen durch die Russen demontiert und in die Sowjetunion transportiert. Dennoch blieb der textile Standort bestehen. Verschiedene Tuchfabriken wurden zusammengelegt und es entstanden die „Vereinigten Feintuchwerke“. Aus diesen ging 1969 der VEB Forster Feintuchfabriken hervor, der ein Jahr später dem „Textilkombinat Cottbus“ unterstellt wurde.






Zu dieser Zeit lieferten LKW´s die Braunkohle aus dem Lausitzer Tagebau zum Kraftwerk Avellis. Noch immer versorgte es Forst mit Dampfkraft und Energie. Hier wurde die Kohle im 3-Schicht System verarbeitet. Kurz nach der deutschen Wiedervereinigung erfolgte jedoch die endgültige Schließung des Kraftwerks sowie des VEB Forster Feintuchfabriken und die Abwicklung durch die Treuhand AG.






Diese Fototour führt Euch gleich in zwei architektonische Highlights der industriellen Revolution. Die Familien Avellis und Noack legten großen Wert auf repräsentative Gebäude im expressionistischen Stil. So findet man Schmucksteine über Werksfenstern, Schmiedekunst auf dem Kesseldach und eine „Lichtkathedrale“ als Raum für die Endkontrolle der Tücher.


Ein Paradies für Ideen, Projekte und Shootings

Besonders geeignet ist diese Tour für Teilnehmer die hier kleinere Projekte durchführen möchten. Bringt Eure Models, Stühle, Kristallkugeln und Quitscheentchen mit. In diesem Kraftwerk könnt Ihr sie perfekt shooten oder in Szene setzen. Das Licht ist einmalig und die Details wie auch die Hintergründe und Wandstrukturen faszinierend.


Treffpunkt:   Vor Ort

Das Ferndampfwerk und die Tuchfabrik befinden sich in Forst in der Lausitz. Es ist sozusagen das "Tor zum wunderschönen Spreewald". Wir treffen uns direkt vor Ort. Die genaue Anfahrtsbeschreibung erhälst du wie immer von uns nach der Buchung.




 

 


Die schönsten Fotografien aus der Galerie der Teilnehmer

Fensterblick
von Peter Hieronymus

Vor dem Regen
von Peter Hieronymus

Nach dem Regen
von Peter Hieronymus

Tritt ein !
von Heidiho

Komm rein !
von Heidiho

Lichtkathedrale
von Heidiho
Anmeldung:

Teilnehmer:
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04.07.2020 - 10:00 - 17:00 Uhr - Samstag
18.07.2020 - 10:00 - 17:00 Uhr - Samstag
02.08.2020 - 10:00 - 17:00 Uhr - Sonntag
15.08.2020 - 10:00 - 17:00 Uhr - Samstag
29.08.2020 - 10:00 - 17:00 Uhr - Samstag
13.09.2020 - 10:00 - 17:00 Uhr - Sonntag
26.09.2020 - 10:00 - 17:00 Uhr - Samstag
10.10.2020 - 10:00 - 17:00 Uhr - Samstag
25.10.2020 - 09:00 - 16:00 Uhr - Sonntag
27.12.2020 - 09:00 - 16:00 Uhr - Sonntag

Preis:

(inkl. 16 % MwSt.)
Infos zu Versand und Zahlungen
78,00 EUR
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