Die Papiermühle
Eine 4-stündige Fototour in der alten Papiermühle
Seicht plätschernd windet sich die Finow durch ein Tal, dem sie auch seinen Namen gab. Kanäle und Bäche aus den umliegenden, eiszeitlichen
Barnimer Bergen speisen das kleine Flüsschen seit jeher mit ihren glasklaren Fluten. Schon früh erkannte man die Kraft des Wassers und verstand sie zu nutzen.
Unzählige Mühlräder klapperten in den Wogen Preußens. Sie trieben Mahlwerke an, betrieben Schmiedehämmer und sorgten für Bewegung in den Walzen der
Papiermanufakturen.
Bis in die Mitte des 19Jh. hinein wurde Papier aus Hadern, alten Lumpen, hergestellt. Das stellte die Produzenten vor ein Problem.
Lumpen waren am Besten in großen Ballungsräumen zu besorgen. Um hochwertiges Papier herzustellen brauchte man aber jede Menge sauberes Wasser,
welches es in Berlin nicht gab. So siedelten sich ab dem 18Jh. verschiedene Papiermühlen in der näheren Umgebung Berlins an.
1728 wurde mit dem Bau der Heegermühler Papiermühle der Grundstein für eine 265 Jahre währende Tradition im Finowtal gelegt.
Zwar wurde die Fabrik während des Siebenjährigen Krieges, im Jahr 1760, durch russische Kosaken bis auf die Grundmauern abgebrannt aber bereits
5 Jahre später eröffnete sie unter dem Namen Papiermühle Wolfswinkel erneut. Lange Zeit sorgten ihre visionären Betreiber dafür, dass das Werk
immer auf dem modernsten Stand der Technik war. So kam bereits im Jahr 1834 die erste Papiermaschine zum Einsatz und sorgte damit für eine
Umstrukturierung von der Papiermühle zur Papierfabrik. Eine weitere Ausbauphase erfolgte in den Jahren 1928/29. Eine gewaltige Fabrikationshalle in
Stahlbetonbauweise wurde errichtet und die damals modernste Papiermaschine der Welt wurde auf einer Länge von 65m eingebaut.
Zu Zeiten der DDR stellte der VEB Wolfswinkel einen wichtigen Devisenbringer dar. Immerhin war die Fabrik die Einzige, die handgeschöpftes Büttenpapier
der besten Qualität herstellte. Erst die Marktwirtschaft bedeutete für den Traditionsbetrieb das Ende. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde das
Werk 1992 privatisiert und ging bereits 1994 in Konkurs.
Während dieser Fototour entdecken Sie das Gelände einer 284 Jahre alten Papierfabrik. Ein Haus auf Stelzen, unter dem ein malerischer Bach hindurch rauscht.
Verschiedene Fabrikhallen geben ihre Bestimmung preis. Die Fundamente der Papiermaschinen, die Walzen des Holländers, die Wände der Bütten oder die Fässer
des Halbzeugs – hinter jeder Ecke wartet ein neues Motiv.
Bitte beachten Sie folgenden Hinweis:
Das Betreten des Geländes und der Gebäude der Papiermühle ist außerhalb der genehmigten Fototouren strengstens verboten. Die Anlage wird rund um die Uhr mit Hunden bewacht,
um somit Vandalismus und Unfällen vorzubeugen.
Besonderheiten bei dieser Fototour:
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- 4-stündige Fototour mit viel Zeit für Ihre Fotografien
- Kleine Gruppengrößen
- Genehmigte Fototour über das gesamte Gelände, in alle Gebäude und zu den
geheimsten Motiven dieser verlassenen Industrieanlage
- Sie lernen das Gelände und die Gebäude intensiv bis in die kleinsten Winkel kennen
- Führung durch einen ortskundigen Begleiter, der vor Gefahren warnt und
so manche Information zum Gelände kennt
- Umfassende Betreuung und Beratung durch unsere professionellen
go2know-Fotografen
- Ausreichend Zeit, um genügend Ruhe für jedes Motiv zu haben
- Geeingnet für Hobbyfotografen, Handyfotografen, fortgeschrittene Fotografen
und Teilnehmer, die ihre Kamera einmal so richtig kennen lernen wollen
- Tourenplan zum mitnehmen (Gelände- & Gebäudeübersicht)
- Strom: Vor Ort haben wir Strom. Es können Akkus aufgeladen werden
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Und das werden Sie während dieser spannenden Fototour entdecken:
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- Die beiden Haupthallen und Fundamente der Papiermaschinen
- Verschiedene Bütten
- Holländer
- Keller mit Bach
- Nebengebäude
- Malerische Bachlandschaften
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Tourdetails:
| Dauer: |
ca. 4 Stunden |
| Maximale Teilnehmer: |
20 |
| Ausrüstung: |
Fotokamera (SLR, Kompakt- oder Bridgekamera, Handy)
Gegebenenfalls Stativ (für die Innenräume)
Gegebenenfalls Blitzgerät (für Blitzfreunde)
Wir empfehlen eine Taschenlampe
Festes Schuhwerk
Kleidung, die etwas Schmutz vertragen kann
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Preisgruppen:
| Ermäßigt: |
30¤ (Für Schüler, Studenten und Auszubildende)
Wenn Sie eine Ermäßigung in Anspruch nehmen können, dann schreiben sie uns einfach beim Bestellvorgang im Feld "Anmerkungen", wie viele Personen bei Ihrer Bestellung ermäßigt an der Tour teilnehmen sollen.
Sie müssen dann nur den ermäßigten Preis bezahlen. |
| Normal: |
40¤ |
Treffpunkt:
| Ort: |
Die Papiermühle befindet sich in Eberswalde.
Den genauen Treffpunkt erfahren Sie von uns per E-Mail |
| Zeit: |
10.03. 12:00 Uhr
09.04. 13:00 Uhr (Ostersonntag)
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Anmeldung:
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